Der norwegische Software-Hersteller Opera unterstützt den interaktiven Fernsehstandard Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV).

Nach einer Mitteilung am Montag zeigt das Unternehmen auf dem IPTV World Forum 2010 eine Entwicklungsumgebung, die auf dem Opera Linux Devices SDK 10.30 basiert. Vier Bundles stehen mit "Entry", "Extended" "Full" und "Web TV" zur Verfügung. Die Hersteller von Fernsehgeräten und Settop-Boxen können damit auf Basis des Opera-Browers eigene Software entwickeln und der Kundschaft schmackhaft machen - beispielsweise Video-on-Demand-Angebote, Mediatheken oder spezielle Elektronische Programmführer und Online-Browser.

Opera arbeitet mit Ocean Blue Software zusammen, die wiederum eine DVB-Middleware stellen. Der HbbTV-Standard, der auf kompatiblen Receivern und TV-Geräten mit Netzwerk-Anschluss klassisches Fernsehen und interaktive Anwendungen aus dem Internet kombiniert, wurde kürzlich zur offiziellen Spezifikation beim European Telecommunications Standards Institute (ETSI) eingereicht. Es handelt sich um einen erneuten Anlauf, endlich eine nicht-proprietäre Schnittstelle zu etablieren. Das Vorbild Multimedia Home Platform (MHP) war gescheitert.