Dem HDTV-Nachfolger Ultra High Definition (UHD) verzeichnet der US-amerikanische Marktforscher In-Stat blendende Erfolgsaussichten. Bereits ab 2017 gehen nach Einschätzung der Analysten erste TV-Ausstrahlungen in dem neuen Standard, der mit den Auflösungen 7.680 x 4.320 und 3.840 x 2.160 Pixeln spezifiziert ist, auf Sendung. Zuvor könnte das Thema bereits für Filme im Heimkino an Bedeutung gewinnen, hieß es.

Bis 2022 rechnet In-Stat damit, dass jeder zwanzigste europäische Haushalt ein UHDTV-fähiges Fernsehgerät im Wohnzimmer stehen hat. Bis 2025 steige die Durchdringung auf 28,2 Prozent. Die asiatisch-pazifische Region und Japan würden schon vorher auf den neuen Standard setzen. Innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre werde die Industrie außerdem mit ersten kompatiblen Produkten experimentieren, um den vier- bis sechzehnmal höher als heutige Blu-rays aufgelösten Standard zu etablieren, mutmaßten die Experten.

In der am Montag vorgelegten Studie "The Market Opportunity for Ultra-High Definition Video" beschäftigt sich In-Stat auch mit den Antriebsfaktoren für UHDTV im Markt und möglichen Geschäftsmodellen. Außerdem werden für alle TV-Märkte weiltweit detaillierte Prognosen für die kommenden 15 Jahre abgegeben.