Der unverschlüsselt über Astra 19,2 Grad Ost empfangbare HDTV-Sender ServusTV aus Österreich experimentiert mit Programminhalten in 3D.

Bereits am Dienstag waren in Sendepausen zum Teil mehrminütige Skiabfahrten und andere dreidimensionale Sequenzen zu sehen, die der Zuschauer allerdings nur mit einer speziellen "ColorCode"-Brille räumlich wahrnehmen kann. Die Sehhilfen sollen Zuschauer kostenlos unter 3D@servustv.at anfordern können. Zum Einsatz kommt die seit Jahren bekannte Anaglpyhen-Technik mit unterschiedlich gefärbten Foliengläsern.

Mit echtem 3D-Fernsehen, das auf der Consumer Electronics Show (CES) im Mittelpunkt des Interesses stand, hat das ServusTV-Experiment nichts zu tun. Dafür werden elektronische Shutter-Brillen und spezielle Fernsehgeräte und Blu-ray-Player benötigt. Immerhin lässt sich der räumliche Effekt bei dem österreichischen Sender aber mit jedem beliebigen Bildschirm, sogar mit alten Röhrenmodellen, wahrnehmen.