Der britische Pay-TV-Riese BSkyB bleibt der umsatzstärkste und profitabelste Fernsehkonzern in Europa.

Das geht aus einer am Donnerstag publizierten Erhebung der Europäische Audiovisuelle Informationsstelle hervor. Demnach rangiert die News-Corp.Tochter mit einem Umsatz von 6,257 Milliarden Euro im abgelaufenen Jahr 2009 vor der RTL-Group (5,410 Milliarden), der französischen Vivendi mit dem Pay-Riesen Canal+ (4,553 Milliarden), Mediaset (3,883 Milliarden) und ProSiebenSat.1 (2,761 Milliarden Euro). Auf den weiteren Plätzen folgen unter anderem TF1, ITV, Prisa und Sky Deutschland.

Auch beim Nettoergebnis liegt BSkyB in Front - 388 Millionen Euro waren es 2009, RTL erlöste 205 Millionen Euro, Mediaset 272 Millionen Euro, ProSiebenSat.1 145 Millionen Euro, TF 115 Millionen und ITV 106 Millionen Euro. Vivendi wurde in der Liste nur mit einem operativen Gewinn berücksichtigt - was unter dem Strich hängen blieb ist unbekannt.

Der Umsatzrückgang der zwölf größten europäischen Fernsehkonzerne fiel 2009 mit 1,9 Prozent niedriger aus als 2008, wo er drei Prozent betrug. Das Nettoergebnis dieser zwölf Medienkonzerne belief sich im vergangenen Jahr auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro nachdem für 2008 Nettoverluste in Höhe von 1,2 Millionen ausgewiesen worden waren. Die zwölf analysierten Konzerne betreiben insgesamt 534 Fernsehkanäle.