Die Aschenwolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull hat zwar den Flugverkehr in Deutschland weitgehend lahm gelegt, aufs Fernsehen hat die Asche allerdings keine nachhaltigen Auswirkungen.

Die Teilchen sind physikalisch gesehen zu klein und gleichzeitig nicht dicht genug, um die Ausbreitung des Funksignals nachhaltig zu stören. Allenfalls messtechnisch wäre ein Effekt nachvollziehbar. Starker Regen weist eine wesentlich höhere Dämpfung auf. Das gilt auch für etwaige Uplink-Stationen im deutschen Raum. Die Wolke hat sich inzwischen fast komplett von Norden nach Süden ausgebreitet. Erst in den kommenden Tagen dürfte das Naturereignis abflauen. Regen könnte für eine schnelle Reinigung der Luft sorgen, der aber ist nicht in Sicht. Meteorologen gehen von sonnigem Wetter in Deutschland aus.