In der Branche verdichten sich einem Medienbericht zufolge Gerüchte, wonach die deutsche Pay-TV-Plattform ArenaSat im Frühjahr 2010 eingestellt werden könnte. Auf Nachfrage des Branchendienstes "Digitalmagazin" wollte ein ArenaSat-Sprecher diese Spekulationen nicht kommentieren. ArenaSat musste dem bericht zufolge zuletzt einen rapiden Abonnentenschwund hinnehmen. Mitte August hatte die Plattform nur noch 105.000 Abonnenten, nach 324.000 im Vorjahresquartal (minus 68 Prozent). Dies sei primär auf die Abwanderung der Kunden zurückzuführen, die ausschließlich das Bundesliga-Paket abonniert hatten, da Arena das Bundesliga-Programmangebot nicht mehr anbietet, hatte die Unternehmensmutter Unitymedia seinerzeit erklärt. Das Management hatte für die zweite Jahreshälfte 2009 weitere Kündigungen erwartet, da weitere mit dem ehemaligen Bundesliga-Paket gebündelte Verträge ausliefen.

Nur noch 68.000 Abonnenten zählt die Sat-Plattform Arena Sat im dritten Quartal, nach 105.000 zum Ende des zweiten Quartals. Dies teilte die Arena Sat-Mutter Unitymedia am 12. November mit. Arena erzielte einen Gesamterlös von lediglich 5,4 Millionen Euro, nach 69,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang sei im Wesentlichen begründet durch das Wegfallen der Premiere-Bundesliga-Sublizenz, die zum 30. Juni ausgelaufen war. Das Management erwartet für die Plattform weitere Abo-Rückgänge und will weiter „alle strategischen Optionen“ für Arena Sat prüfen.

Zuvor hatten sich in der Branche Gerüchte verdichtet, wonach die Sat-Plattform Arena Sat im Frühjahr 2010 eingestellt werden könnte. Auf Digitalmagazin-Nachfrage wollte ein Arena Sat-Sprecher diese Spekulationen nicht kommentieren. Aufgrund betrieblicher Entwicklungen und der Verbesserung der Kostenstruktur war das Management im August noch davon ausgegangen, dass Arena mit deutlich weniger als 100.000 Abonnenten seine Kosten decken kann.