Frauensender FemTV am Startblock

Der Münchner Fernsehkonzern geht im Frühjahr des kommenden Jahres mit dem frei empfangbaren Frauenkanal FemTV auf Sendung.

"In Deutschland gibt es über hundert Frauenzeitschriften, aber keinen Frauensender. Der fehlte einfach noch in der Landschaft", bestätigte Vorstand Andreas Bartl dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" (kommende Ausgabe). Als Chefin des neuen Senders habe man die frühere Leiterin des Männersenders Dmax, Katja Hofem-Best, gewonnen. "Es sollten sich schon Frauen den Kopf darüber zerbrechen, wie ein Frauensender aussieht. Ich bin daher sehr froh, dass ich mit Katja Hofem-Best eine erfolgreiche deutsche TV-Managerin als Senderchefin gewinnen konnte", sagte Bartl.

Schon binnen zwei Jahren solle das jüngste Kind des hochverschuldeten Senderkonzerns Gewinn machen, hieß es, der Marktanteil mittelfristig zwischen zwei und fünf Prozent bei den 19- bis 49jährigen Frauen liegen. Im Programm setze FemTV "auf Themen rund um Mode, Lifestyle, Beauty, Food und Gesundheit." Ausgestrahlt werden sollen neben eigenem Programm auch US-Serien zum Teil in deutscher Erstausstrahlung, etwa "Gossip Girl" und "Brothers & Sisters". Bartl bezeichnete den Kanal als "Spielwiese für neue Ideen" in der Werbung.

Quelle: sat+kabel

Fem TV: Hofem-Best wird Chefin des neuen ProSiebenSat.1-Senders

Der Spartenkanal soll mittelfristig zwischen zwei und fünf Prozent Marktanteil erreichen. Neben US-Serien sind auch Eigenproduktionen u.a. aus den Bereichen Mode, Lifestyle und Food geplant.


Der Start des neuen Frauensenders Fem TV scheint besiegelt. Der neue Spartenkanal des Münchner Fernsehkonzerns ProSiebenSat.1 Media AG soll im kommenden Frühjahr auf Sendung gehen. "In Deutschland gibt es über hundert Frauenzeitschriften, aber keinen Frauensender. Der fehlte einfach noch in der Landschaft", so Andreas Bartl, Vorstand German Free TV bei dem Unternehmen. Als Senderchefin konnte der Konzern Katja Hofem-Best gewinnen, die bis 2006 u.a. Programmchefin bei RTL II war und bis zum vergangenen August als Co-Geschäftsführerin von Discovery Networks Deutschland u.a. den Männersender DMAX aufbaute. Das berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Laut Planung soll der neue Spartensender bereits nach zwei Jahren gewinne schreiben, da man dafür laut Bartl heute keine fünf Jahre mehr Zeit hätte. Der Marktanteil bei den Frauen in der werberelevanten Zielgruppe der 14-49-Jährigen soll mittelfristig zwischen zwei und fünf Prozent liegen. Im Programm will der Konzern "auf Themen rund um Mode, Lifestyle, Beauty, Food und Gesundheit" setzen. Neben Eigenproduktionen sollen auch US-Serien, u.a. auch in deutscher Erstausstrahlung, wie z.B. "Gossip Girl" und "Brothers & Sisters" ausgestrahlt werden. Zudem könnte man mit Fem TV neue Werbekunden an Land ziehen. "Wir sehen eine echte Chance, auch am Werbemarkt. Wir können bei Fem TV Werbekonzepte ausprobieren, für die wir auf unseren grossen Sendern einfach nicht genug Platz hätten, etwa gut erzählte und natürlich klar erkennbare Promotion-Storys", so Andreas Bartl weiter.

Quelle: tvmatrix