Am 18. Mai beginnt die digitale Fernsehzukunft für zahlreiche Haushalte in Tirol,
die ihre Programme über Haus- oder Zimmerantenne empfangen.
Alle Haushalte in Tirol, in denen der analoge Empfang am 18. Mai zu Ende geht, werden seit 27. April durch Text-Einblendungen im TV auf die Notwendigkeit zur Umrüstung auf DVB-T hingewiesen. Am 18. Mai müssen diese Haushalte ihre DVB-T Receiver in Betrieb nehmen, um ORF 1, ORF 2 und ATV digital über Antenne zu empfangen.

Drei Sendeanlagen in Tirol haben bereits seit 27. April mit dem Analog-Digital-Parallelbetrieb begonnen. Die Haushalte in den Versorgungsgebieten können ihre DVB-T Receiver seit 27. April in Betrieb nehmen und haben noch bis zum 18. Mai Zeit, den Empfang von ORF 1, ORF 2 und ATV fit fürs digitale Antennenfernsehen zu machen:

- Sender Imst 1-Burgstall mit dem Versorgungsgebiet Imst und Umgebung
- Sender Leutasch-Moosalm mit dem Versorgungsgebiet Leutasch und Teile des Inntals
- Sender Ötz-Schlatt mit dem Versorgungsgebiet Eingang des Ötztals

Die Sendeanlage Gries/Sellrain ist bereits seit 22. Oktober 2009 digital. Mit 18. Mai 2010 wechselt der Sender von Kanal 36 auf Kanal 49. Haushalte in Gries im Sellrain müssen am 18. Mai bei ihren DVB-T Boxen einen Sendersuchlauf starten.

Zwölf Sendeanlagen in Tirol werden am 18. Mai direkt von analoger auf digitale Übertragung umgestellt. Für einen reibungslosen TV-Empfang muss der DVB-T Receiver in folgenden Gebieten direkt am 18. Mai in Betrieb genommen werden:

- Sender Gries/Brenner mit dem Versorgungsgebiet Gries am Brenner und Obernbergtal
- Sender Imst 2 mit dem Versorgungsgebiet Imsterberg und Teile von Imst
- Sender Längenfeld mit dem Versorgungsgebiet Längenfeld und Huben
- Sender Navis mit dem Versorgungsgebiet Navis und Navistal
- Sender Obergurgl-Windeck mit dem Versorgungsgebiet Obergurgl und Teile von Sölden
- Sender Piösmes mit dem Versorgungsgebiet Piösmes und Umgebung
- Sender Seefeld-Gschwandkopf mit dem Versorgungsgebiet Seefeld, Reith bei Seefeld und Teile des Inntals
- Sender Sölden-Berghof mit dem Versorgungsgebiet Sölden
Sender St. Jodok mit dem Versorgungsgebiet St. Jodok, Schmirntal und Valsertal
- Sender St. Leonhard/Pitztal mit dem Versorgungsgebiet St. Leonhard im Pitztal und Umgebung
- Sender Steinach mit dem Versorgungsgebiet Steinach und Gschnitztal
- Sender Wenns mit dem Versorgungsgebiet Wenns

Die Kleinsendeanlagen Huben/Ötztal, Mötz, Niederthai, Sautens, Schmirn, Umhausen und Ventertal sind nicht mehr für die TV-Versorgung notwendig und werden aufgelassen. Regionale Großsendeanlagen übernehmen den digital terrestrischen Sendebetrieb. Teilweise muss hier auf Digital-Sat-Empfang umgestellt werden. Für Haushalte, die in diesen Gebieten analog über Antenne empfangen, bedeutet dies, dass sie ab dem 18. Mai 2010 auf digitalen Empfang umrüsten müssen.