Der Österreichische Rundfunk (ORF) darf wie geplant ab dem Jahr 2014 insgesamt 25 statt 20 Millionen Euro aus der Online-Werbung einnehmen.

Das steht nach Informationen der Tageszeitung "Standard" (Montag) im Abänderungsantrag für das kommende ORF-Gesetz. Zeitungen und der öffentlich-rechtliche Sender hatten sich zuvor bereits geeinigt.Teil des Deals ist es, das Portal "FutureZone" einzustellen, was am Freitagabend für Aufregung gesorgt hatte.

Verboten sind nach Angaben des Blattes Rabatt- und Paketangebote, die TV-Werbekunden beispielsweise Sonderkonditionen bei Internet-Bannern erlaubt. Auch regionale Online-Werbung soll in Zukunft verboten sein. Am Freitag soll der Nationalrat das neue ORF-Gesetz beschließen.

Neu im Abänderungsantrag ist nach "Standard"-Angaben auch, dass Surfer auf ORF-Seiten nur noch Inhalte wie Forenpostings zuliefern dürfen, wenn sie sich mit Namen und Adresse identifizieren. Eine GIS-Teilnehmernummer sei aber nicht nötig, hieß es. Die GIS ist das Pendant der in Deutschland ab dem Jahr 2013 entmachteten GEZ.