SES ASTRA hat heute eine neue Initiative zur Einführung des 3D-Fernsehens in Europa bekannt gegeben. Im Rahmen der Initiative hat sich die Branche auf die technischen Mindestanforderungen für die Einführung und Ausstrahlung von 3D-Fernsehen verständigt. Unterstützt wird die 3D-Initiative von SES ASTRA und den wichtigsten europäischen Sendeanstalten einschließlich der öffentlich-rechtlichen und der privaten Sender, sowie von Vertretern der Unterhaltungselektronik-Industrie.

Satellitenübertragungen in 3D werden zunächst entweder im Side-by-side-Format (für eine Auflösung von 1080i) oder im Top-bottom-Format (für eine Auflösung von 720p) erfolgen. Sie sind dadurch mit den bestehenden Set-Top-Boxen für HD (High Definition) kompatibel. Side-by-side und Top-bottom sind Übertragungsformate, bei denen zwei Bilder entweder horizontal oder vertikal in einem Bildfeld angeordnet werden. Die Übertragung von jeweils einem Bild für das linke und für das rechte Auge macht das stereoskopische 3D-Bild für den Zuschauer erlebbar. Bei unverschlüsselten 3D-Ausstrahlungen wird auf einen Mechanismus zurückgegriffen, der ein automatisches Umschalten des Bildschirms von 2D auf 3D wie auch von 3D auf 2D ermöglicht. Dieser Mechanismus ist Teil des neuen DVB-Standards (Digital Video Broadcasting).

Ferdinand Kayser, President und CEO von SES ASTRA, sagte dazu: „Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen unserer Initiative. Sie ist ein echter Sprung hin zur Einführung des 3D-Fernsehens in Europa. Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden, den Sendeanstalten, wie auch mit der Unterhaltungselektronik-Industrie zeigt einmal mehr, dass es uns gelingt, die entscheidenden Player an einen Tisch zu bringen und Innovationen auf dem Gebiet der Übertragungstechnologien voranzutreiben. Als führender Satellitenbetreiber Europas freuen wir uns sehr darüber, Teil dieser Entwicklung zu sein. 3D wird den Markt für Unterhaltungselektronik weiter antreiben und dafür sorgen, dass Fernsehen weiterhin das bedeutendste aller Unterhaltungsmedien bleibt."