Die Beratungsgesellschaft Thebrainbehind (TBB) hat am Donnerstag eine Studie der aktuell in Deutschland eingesetzten HD-Settop-Boxen mit Aufnahmefunktion auf ihre Benutzerfreundlichkeit hin untersucht.

Die Ergebnisse zeigten, dass noch "viel Verbesserungspotential vorhanden" sei, um die Bedienbarkeit der Boxen zu erhöhen - auch wenn die aktuellen Oberflächen moderner und besser strukturiert wurden als in der Vergangenheit. Am Besten schnitten die Boxen ab, die bei Unitymedia und der Deutschen Telekom im Einsatz sind.

Zulieferer für Unitymedia ist der US-Konzern Echostar, der sich gerade mit TiVo um ein Time-Shifting-Patent streitet, die Middleware kommt von Alticast/Zappware. Bei der Telekom sind es Kiss und Cisco für die Box bzw. Microsoft für die Software.

Auch die Boxen von Kabel Deutschland, Maxdome und Telecolumbus seien im Großen und Ganzen zufriedenstellend, urteilten die Tester. Weniger gut abgeschnitten haben die neuen Geräte von Sky, Kabel-BW und Videoweb.

Die Receiver wurden aus Sicht der Zuschauer getestet, die Gewichtung der Kriterien ist nicht bekannt und wurde in einer Mitteilung von TheBrainBehind auch nicht spezifiziert. Die Studie selbst kostet 290 Euro. Neben den Haupt-Anwendungen wie Elektronischer Programmführer, Video-Aufnahmen und Video-Aufnahmen wurden auch die Inbetriebnahme und die allgemeine Menüführung bewertet.