Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Schweiz hat sich zum Beginn des neuen Jahres neu strukturiert und seine Arbeit aufgenommen.

Unter dem Dach der Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) produzieren seit 1. Januar rund 2.150 Mitarbeitende drei Fernseh- und sechs Radioprogramme sowie ergänzende Multimedia-Angebote für die Deutschschweiz. SRF entstand aus dem Zusammenschluss des Schweizer Radio (DRS) und des Schweizer Fernsehen (SF).

Direktor ist Rudolf Matter, der Unternehmenssitz befindet sich in Zürich. Hauptstadtstudios gibt es in Basel, Bern, Zürich Brunnenhof und Zürich Leutschenbach Regionalstudios in Aarau, Chur, Luzern und St. Gallen.

Die federführende Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG/SSR hat die Fusion vore allem aus Kostengründen vorangetrieben. Im Jahr 2009 verzeichnete die öffentlich-rechtliche Sendergruppe einen Verlust von knapp 40 Millionen Euro, der im abgelaufenen Jahr sogar noch anschwellen dürfte.