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Thread: Galileo

  1. #1
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    Galileo

    Das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo wird wahrscheinlich aus 22 statt 30 Satelliten bestehen. Dies berichtet die Zeitung „VDI nachrichten“ (Ausgabe vom 11. Juni) unter Berufung auf Evert Dudok, Deutschland-Chef der EADS-Tochter Astrium. Demnach verhandeln ESA und EU-Kommission derzeit über den Bau von vier weiteren Galileo-Satelliten. Die ersten 14 Orbiter werden bei dem deutschen Unternehmen OHB System AG gebaut. Die Industrie hatte von Beginn an gewarnt, dass die für Galileo vorgesehenen 3,2 Milliarden Euro nicht für den Bau von 30 Satelliten ausreichen würden.

  2. #2
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    Luxemburger Satellitenbetreiber SES beteiligt sich an Navigationssystem Galileo

    Der globale Satellitenbetreiber SES hat am 12. November bekannt gegeben, dass das Unternehmen eines der zentralen Partner für den zukünftigen Betrieb des europäischen Galileo-Navigationssystems geworden ist. Astra TechCom Services, ein Unternehmen der SES-Gruppe, hat dazu einen Vertrag mit Spaceopal unterzeichnet. Spaceopal stellt Bodendienste bereit, die für den Betrieb des Galileo-Systems benötigt werden, bis es vollständig einsatzbereit ist. Die Vereinbarung wurde am 12. November von Gerhard Bethscheider, Managing Director von Astra TechCom Services, sowie von Francesco D’Amore und Hubertus Wanke, beide Managing Director bei Spaceopal, in München unterzeichnet.

    Die Vereinbarung ist Teil eines der sechs Galileo-Arbeitspakete (WP6), die die Europäische Kommission und die Europäische Raumfahrtbehörde (ESA) umsetzen, um Galileo in Betrieb zu nehmen. Der WP6-Rahmenvertrag dient der Vorbereitungsphase sowie der Abwicklung aller Dienste, die für den Betrieb des vollständig ausgebauten Galileo-Systems notwendig sind.

    Der Beitrag von Astra TechCom Services zu WP6 besteht aus der Unterstützung im Engineering sowie einer führenden Rolle bei den In-Orbit-Tests (IOT) der Galileo-Satelliten. Dafür wird Astra TechCom Services mit seinem Tochterunternehmen Redu Space Services zusammenarbeiten und die Galileo-IOT-Infrastruktur in Redu, Belgien, für die Bereitstellung dieses entscheidenden Dienstes nutzen. Darüber hinaus bildet der Rahmenvertrag die Basis für die weitere Entwicklung des Galileo-Datendistributions-Netzwerks (GDDN). Redu Space Services ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Astra TechCom Services und QinetiQ, einem Hersteller von Raumfahrtsystemen, und betreibt das ESA-Zentrum in Redu.

  3. #3
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    Europäisches Satelliten-Navigationssystem Galileo wird offenbar noch teurer

    Das Satelliten-Navigationssystem Galileo – Europas Pendant zum amerikanischen GPS-System – wird laut einem Zeitungsbericht fast zwei Milliarden mehr kosten als ursprünglich geplant. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ, Ausgabe vom 18. Januar) unter Berufung auf einen Bericht der EU-Kommission meldet, soll der Aufbau der Galileo-Infrastruktur bis 2020 mit 5,3 Milliarden zu Buche schlagen. Zuvor waren dafür rund 3,4 Milliarden Euro bis 2014 eingeplant. Hinzu kämen jährlich 800 Millionen Euro für den Betrieb und die Instandhaltung des Projekts.

    Bereits Anfang Oktober des vergangenen Jahres rechnete die EU-Kommission damit, dass sich das Projekt weiter verzögere und teurer werde. Zu diesem Zeitpunkt hieß es, die Behörde rechne damit, dass Galileo zehn Jahre später fertig wird als ursprünglich geplant und weitere Kosten von 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro anfielen.

  4. #4
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    Satelliten-Navigation "Galileo": Deutschland fordert Kostenbremse

    Das europäische Satellitennavigationssystem "Galileo" darf nach Ansicht Deutschlands nicht noch teurer werden. "Wir müssen weitere Kostensteigerungen ausschließen", forderte Verkehrsstaatssekretär Klaus-Dieter Scheurle am Rande eines Treffens mit Amtskollegen am Donnerstag in Brüssel.

    Zudem solle die Europäische Kommission in den nächsten Monaten offenlegen, wie es zu den bisherigen Mehrkosten gekommen ist.

    Dann könnten die EU-Staaten gemeinsam mit der Brüsseler Behörde nach Sparmöglichkeiten suchen. "Vielleicht müssen wir auf den einen oder anderen Dienst verzichten", sagte Scheurle.

    Zuletzt hatte die EU-Kommission die Kostenschätzung für Galileo um 1,9 Milliarden Euro auf insgesamt 5,3 Milliarden Euro angehoben. Die Betriebskosten korrigierte die EU-Behörde sogar um das drei- bis vierfache nach oben. Pro Jahr sollen 800 Millionen Euro fällig werden.

    "Galileo" soll Autofahrern, Landwirten oder Rettungsdiensten eine metergenaue Ortung bieten und so dem US-System GPS Konkurrenz machen. Ursprünglich sollte das europäische Prestigeprojekt bereits 2008 an den Start gehen. Wegen Streitigkeiten gab es aber immer wieder Verzögerungen. Ein eingeschränkter Betrieb soll nun ab 2014/2015 möglich sein. Das komplette System wird aus insgesamt 30 Satelliten bestehen, für Mitte des Jahres ist der Start der ersten zwei geplant.

    Trotz aller Probleme sei "Galileo" nicht grundsätzlich gefährdet, betonte Scheuerle am Donnerstag in Brüssel. "Wir sind schon so weit vorangeschritten, da sind wir ja irgendwie zum Erfolg verdammt." Scheuerle schloss aus, dass die Mitgliedstaaten zusätzliches Geld beisteuern.

  5. #5
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    Erste Galileo-Satelliten starten am 20. Oktober

    Am 20. Oktober, um 12.34 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit, starten die ersten beiden Galileo-Satelliten vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Die beiden Satelliten des europäischen Satellitennavigationssystems werden von einer Sojus-Trägerrakete in den Weltraum gebracht, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt am 10. Oktober mit. Diese Trägerrakete wird zum ersten Mal von ihrer neuen Startanlage abheben. Galileo wird künftig vom Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen und seinem italienischen Partnerzentrum Fucino nahe Rom gesteuert. Das Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen ist eine wichtige Schaltzentrale für den Betrieb von Galileo. Es ist mit moderner Infrastruktur ausgestattet. Damit genügt es den hohen Anforderungen an die Galileo-Infrastruktur und gewährleistet einen störungsfreien Betrieb für die nächsten 20 Jahre.

  6. #6
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    Galileo: Satelliten-Navigation der EU wird Wirklichkeit

    Die Satelliten werden vom Europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch Guyana mit einer Sojus-Rakete in den Weltraum transportiert. Es ist auch der erste Start einer russischen Träger-Rakete vom Europäischen Weltraumbahnhof.

    Dreieinhalb Stunden nach dem Lift-Off werden die Satelliten ausgesetzt. Im Kontrollzentrum in Toulouse werden dann die ersten Signale von Galileo erwartet.

    Bis 2014 werden 16 weitere Satelliten folgen, womit das EU-eigene Satellitennavigationssystem funktionsfähig werden wird. Insgesamt wird das Galileo-System aus 30 Satelliten bestehen, die präzise Navigation für den Straßenverkehr, die Seefahrt, den Luftverkehr, für Such- und Rettungsdienste ermöglichen sollen.

    Das Galileo-Programm wurde 1999 beschlossen und hat seither einige Verzögerungen erleiden müssen. Der Durchbruch für die Verwirklichung gelang schließlich, als sich das Europäische Parlament, der Rat und die EU-Kommission im Jahr 2008 auf die Finanzierung des Projektes über den EU-Haushalt einigten.

    Das neue Satellitennavigationssystem Galileo soll in einem Zeitraum von 20 Jahren insgesamt rund 60 Milliarden an volkswirtschaftlicher Wertschöpfung für die EU-Staaten generieren. Hinzu kommen die Vorteile der technologischen Unabhängigkeit für Europa.

    Der Raketenstart um 12.34 Uhr wird live übertragen und auch in Brüssel vom Vorsitzenden des Industrie-Ausschusses des Europäischen Parlaments, Herbert Reul, gemeinsam mit Kommissionspräsident José Manuel Barroso mitverfolgt werden.

  7. #7
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    Zwei Galileo-Satelliten starten erst am Freitag

    Der erste Startversuch für das neue europäische Satellitennavigationssystem Galileo ist geplatzt - nun ist ein neuer Anlauf nur 24 Stunden später geplant. Die russische Sojus-Rakete soll mit den beiden ersten Satelliten an Bord am Freitagmittag vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana abheben.

    Das teilten die EU-Kommission in Brüssel und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen nach dem kurzfristigen Startabbruch am Donnerstag mit. ESA-Direktor Thomas Reiter berichtete, es sei beim Betanken der dritten Stufe der Sojus-Rakete ein Problem aufgetreten. Der Chef der Russland-Vertretung der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Rene Pischel, sagte laut Moskauer Agenturen zur Ursache, die Automatik habe das Betanken der Rakete blockiert.

    Der Start wurde deshalb vorsichtshalber auf 12.30 Uhr MESZ am Freitag verschoben, wie die ESA hervorhob. Ob es bei diesem Termin bleibt, sollte am Donnerstagabend entschieden werden. 52 Stunden kann die Rakete nun betankt bleiben, für einen neuen Startversuch.

    Die Europäer wollten eine doppelte Premiere feiern: den ersten Start einer russischen Sojus-Rakete von europäischem Hoheitsgebiet und nach jahrelanger Verzögerung den Beginn des neuen Galileo-Zeitalters als Konkurrenz zum amerikanischen GPS-System.

    Verschiebungen von Starts gebe es nicht nur in der bemannten Raumfahrt, sondern auch bei Satellitenstarts, sagte Reiter. Es gehe darum, die Satelliten sicher ins All zu bringen. "Es war klar, dass die Situation eine Besondere ist", sagte DLR-Vorstandschef Johann-Dietrich Wörner. Schließlich sei die Rampe auf Kourou neu, damit sie es praktisch ein Jungfernflug. Für den weiteren Fortschritt Galileo bedeute die Verschiebung nichts.

    Nun wird auf den Neustart am Freitag gehofft: Bereits nach etwa vier Stunden sollen die Satelliten ihre Umlaufbahn erreichen, schon vorher sollen sie erste Signale funken und Kontakt zu den Bodenstationen aufnehmen.

    "Politisch gesprochen schreiben wir in diesen Tagen europäische Raumfahrtgeschichte, und ein bisschen auch Weltgeschichte", betonte Staatssekretär Peter Hintze in Oberpfaffenhofen. "Ein russischer Träger bringt an einem französischen Startplatz Satelliten ins All, die ganz wesentlich in Deutschland entwickelt und gebaut wurden - für ein europäisches Navigationssystem. Das ist internationale Kooperation vom Feinsten."

    Das Galileo-System soll die Vormacht des US-amerikanischen GPS (Global Positioning System) brechen, das unter militärischer Kontrolle steht. Galileo soll viel präziser arbeiten und weltweit metergenaue Positionsbestimmungen ermöglichen. Als Einsatzszenarien nennt die EU den Verkehr zu Lande, zu Wasser und in der Luft, aber auch die Industrie oder die Landwirtschaft. Fahnder könnten die Daten bei der Verbrecherjagd benutzen, Bauingenieure beim Einmessen von Gebäuden, Landwirte beim Verteilen von Dünger.

    Immer wieder haben aber massive Verzögerungen im Zeitplan und Kostensteigerungen Galileo in die Kritik gebracht. Anstatt der anfangs geplanten 3,4 Milliarden Euro sollen es nun rund 5 Milliarden sein. Der Betrieb war eigentlich schon für 2008 geplant. Nun soll es endgültig 2014 losgehen. Bis dahin sollen mindestens 18 Satelliten im All sein. Bis 2020 sollen dann 30 Satelliten in einer Entfernung von gut 23.000 Kilometern um die Erde kreisen.

    Nach den bisherigen Plänen sollen die nächsten beiden Galileo-Satelliten Mitte kommenden Jahres starten. Die Startverzögerung der ersten Satelliten beeinträchtige diesen Zeitplan bisher nicht, hieß es.

  8. #8
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    Galileo-Satelliten drei und vier gestartet

    Die nächsten beiden Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo sind am Freitagabend erfolgreich ins All gestartet.

    "Es war ein Bilderbuchstart und auf die Sekunde genau", sagte eine Sprecherin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Trabanten Nummer drei und vier hoben vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus mit einer Sojusrakete ab. Mit nun vier Satelliten am Himmel startet die Testphase für das Navigationssystem - von Anfang 2013 an sollen erstmals Ortsbestimmungen möglich sein.

    Auf ihren künftigen Erdumlaufbahnen in 23 000 Kilometer Höhe werden die Satelliten vom Galileo-Kontrollzentrum im oberbayerischen Oberpfaffenhofen gesteuert. Zunächst bringen die Spezialisten die Trabanten im Orbit auf die korrekte Laufbahn, danach aktiviert das Kontrollzentrum die hochpräzisen Atomuhren zur Ortsbestimmung. "Diese haben auf 100 Jahre gesehen nur eine Sekunde Verzug", sagte die Sprecherin. Italienische Experten sind für die Synchronisierung der Uhren zuständig.

    Mit nun vier Satelliten am Himmel startet die Testphase für das Navigationssystem. "Mit den Signalen dieser vier Galileo-Satelliten können wir erstmals eine Ortsbestimmung auf der Erde durchführen", hatte der Leiter des Kontrollzentrums, Walter Päffgen, vor dem Start gesagt.

    Von 2020 an sollen 30 Satelliten um die Erde kreisen und noch genauere Daten liefern als das amerikanische System GPS. Wegen seiner hohen Kosten wurde Galileo jedoch auch kritisiert. Statt anfangs angenommenen 3,4 Milliarden Euro veranschlagt die EU-Kommission aktuell fast 5 Milliarden Euro. Die ersten Galileo-Satelliten waren am 21. Oktober 2011 mit jahrelanger Verspätung gestartet.

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    Zwei weitere Satelliten für EU-Navigationssystem Galileo gestartet

    Für das globale europäische Navigations- und Ortungssystem Galileo sind zwei weitere Satelliten gestartet worden. Eine mit den Hightech-Geräten beladene Sojus-Rakete hob am 22. August problemlos vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana ab. Die Sojus-Rakete hatte eigentlich bereits am Vortag starten sollen. Wegen ungünstiger Wetterbedingungen über dem Raumfahrtzentrum in Südamerika wurde der Countdown allerdings für 24 Stunden unterbrochen.

    Meilenstein zu eigenständigen europäischen Satellitennavigationssystem
    Der Start ist ein weiterer Meilenstein für Galileo auf dem Weg zu einem eigenständigen europäischen Satellitennavigationssystem. Ziel ist es, sowohl die Verfügbarkeit des Galileo-Signals als auch seine Abdeckung schrittweise zu verbessern. Die beiden von OHB in Bremen gebauten Satelliten sind Nummer 5 und 6 in der Galileo-Konstellation, die Europa unabhängig von der US-amerikanischen GPS-Technik machen soll.

    Dreißig Galileo-Satelliten geplant
    Die Satelliten wurden nach den beiden Schulkindern Doresa und Milena benannt, die den EU-weiten Malwettbewerb gewannen, mit dem zwei Namen für die Satelliten gefunden werden sollten. Die Kommission strebt die Inbetriebnahme der vollständigen Konstellation von dreißig Galileo-Satelliten (einschließlich sechs im Orbit aktiver Ersatzsatelliten) vor Ende dieses Jahrzehnts an.

    Programm der Europäischen Union
    Galileo ist das Programm der Europäischen Union zur Entwicklung eines globalen Satellitennavigationssystems unter europäischer ziviler Kontrolle. Galileo-Signale werden es den Nutzern ermöglichen, ihre genaue Position in Raum und Zeit mit größerer Präzision und Zuverlässigkeit als mit den derzeit bestehenden Systemen zu bestimmen. Galileo wird kompatibel und – bei einigen seiner Dienste – auch interoperabel mit ähnlichen bereits bestehenden Systemen sein, dabei jedoch autonom bleiben.

  10. #10
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    Neue Galileo-Satelliten nicht in richtiger Umlaufbahn

    Die beiden am 22. August gestarteten Satelliten für das globale europäische Navigationssystem Galileo sind von ihrer Trägerrakete nicht in der richtigen Erdumlaufbahn ausgesetzt worden. Beobachtungen hätten gezeigt, dass es eine Abweichung zwischen dem Zielorbit und der erreichten Bahn gebe, teilte die Raketenbetreibergesellschaft Arianespace in der Nacht zum 23. August mit. Ob die Satelliten genügend Treibstoff an Bord haben, um aus eigener Kraft ihre richtige Umlaufbahn zu erreichen, war zunächst unklar. Es liefen weitere Untersuchungen, hieß es.

    Die beiden Satelliten waren am Freitagnachmittag, den 22. August an Bord einer russischer Sojus-Rakete ins All gestartet. Zunächst hatte es von allen beteiligten Seiten geheißen, der Flug sei nach Plan verlaufen.

    Die beiden in Bremen gebauten Satelliten sind eigentlich als Nummer 5 und 6 in der Galileo-Konstellation geplant, die Europa bis 2020 unabhängig von fremder Technik machen soll. Aktuell verfügen nur die USA sowie Russland über satellitengestützte Navigationssysteme. Beide werden nach Angaben der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) vom Militär kontrolliert und können "bei Bedarf" - zum Beispiel aus sicherheitspolitischen Gründen - verfälscht oder sogar abgeschaltet werden. Autofahrer, Rettungsdienste und andere zivile Nutzer von GPS-Geräten wären dann aufgeschmissen.

    Ursprünglich sollte das europäische Prestigeprojekt mit geplanten 30 Satelliten bereits 2008 an den Start gehen. Wegen Streitigkeiten unter den Partnerländern gab es aber immer wieder Verzögerungen. Ein eingeschränkter Betrieb soll nun ab 2015 möglich sein. Die volle Einsatzfähigkeit ist bis 2020 vorgesehen. Insgesamt wird das System einen zweistelligen Milliardenbetrag kosten.

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