Ende März hat der Anteil deutscher Haushalte, in denen digitale TV-Signale empfangen werden, erneut zugelegt: Mit 17,49 Millionen kletterte der Wert gegenüber dem Vormonat um 270.000 Haushalte.

In den vergangenen 31 Tagen haben damit täglich etwa 8.700 Haushalte ihr Equipment umgestellt - weniger als im Dezember, da waren es noch 500.000 Haushalte bzw. 16.000 am Tag. Im Februar hatte es nur eine geringe Zunahme von 20.000 Haushalten gegeben.
Das geht aus einer aktuellen Analyse der AGF/GfK Fernsehforschung hervor, die monatlich durchgeführt wird und am Dienstag veröffentlicht wurde.

Der Prozentsatz der Familien, in denen mindestens ein Digital-Receiver für Kabel, Satellit oder DVB-T im Einsatz ist, beläuft sich denn auch weiter nur auf 48,0 Prozent. Zuletzt waren es Ende Februar ebenfalls 48,0 Prozent, zum Stichtag am 1. Januar 2010 noch 41,4 Prozent. Bundesweit gehen die Forscher inzwischen von 35,86 Millionen Fernsehhaushalten aus und nicht mehr wie zuletzt von 35,49 (2009: 35,3) Millionen.

Seit Anfang 2006 betrug der Zuwachs zehn Millionen Haushalte, was mehr als einer Verdoppelung der Gerätebasis gleichkommt. Innerhalb der letzten zwölf Monate stieg die Zahl der neu mit Digital-TV versorgten Haushalte immerhin um gut 2,5 Millionen.
Zu Beginn der Erhebung im Jahr 2001 empfingen von damals 34,35 Millionen Haushalten nur 1,84 Millionen digitales Fernsehen. Das entsprach einem Anteil von 5,3 Prozent. Die einzelnen Empfangswege - also Satellit, Kabel, IPTV oder DVB-T werden von der AGF/GfK-Fernsehforschung nicht aufgeschlüsselt.