Nach Sony und Nintendo hat es nun auch Games-Entwickler Sega erwischt: Unbekannte sind in ein geschütztes System des Unternehmens eingedrungen und haben E-Mail-Adressen und Passwörter von Nutzern gestohlen.

Bankdaten seien bei den Hackerangriff nicht abhanden gekommen, weil die Abrechnungen von einem externen Unternehmen übernommen werden. Das teilte der Konzern am Samstag in einer E-Mail an die Mitglieder des Sega-Pass-Systems mit. Nach einer Anmeldung können Nutzer dort kostenlose Demo-Versionen und Informationen zu Computer-Spielen erhalten. Sega empfiehlt den Betroffenen nun, so schnell wie möglich ihr Passwort zu ändern.

Erst im April kam es bei Sony zu einem spektakulären Diebstahl von Nutzerdaten. Daraufhin folgten Hackerangriffe auf Nintendo und das Filmstudio Sony Pictures. Im Gegensatz zu bisherigen Cyberattacken sei diesmal allerdings nicht die Hackergruppe Lulz Security verantwortlich. Per Twitter bot die Gruppe am Samstag an, Sega unterstützen zu wollen: "Wir lieben die Dreamcast. Die Verantwortlichen werden zu Grunde gehen", hieß es.