Die Zuschauer des Österreichischen Rundfunks (ORF) sitzen bei Olympischen Spielen bis zum Jahr 2016 in der ersten Reihe.

Der öffentlich-rechtlicher Sender sicherte sich einer Mitteilung am Dienstagabend zufolge die TV-, Radio- und Internet-Rechte an den Winterspielen in Sotschi 2014 und den Sommerspielen in Rio 2016. Die Wettkämpfe werden live und in HD-Qualität über Satellit, Kabel und IPTV ausgestrahlt.

"Es ist ganz im Sinne eines Rundfunks der Gesellschaft, dass die wichtigsten Events von möglichst vielen Menschen in höchstmöglicher Qualität im Fernsehen gesehen und erlebt werden können", sagte ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

Nach der Formel1 und der Europa League wurden zwei weitere sportliche Großereignisse gesichert hat. Wieviel Geld der Gebührenzahler dafür ausgegeben wird, teilte der ORF nicht mit.

Sportchef Hans Peter Trost wies immerhin darauf hin, dass der Erwerb von Sportrechten für den ORF eine "Gratwanderung" zwischen dem sorgsamen Umgang mit Gebührengeldern und dem Wunsch sei, den österreichischen Zuschauern solche Großereignisse zu präsentieren.

Die Privatsender hatten beim Pokern offenbar keine Chance: Der Privatsender ATV sicherte sich einer Mitteilung zufolge lediglich die Übertragungsrechte für die Eröffnungs- und Schlussfeier der Winterspiele 2014. Die eigentlichen Wettkämpfe laufen aber nur beim ORF.