Der ORF-Publikumsrat hat in seiner Plenarsitzung am Montag, dem 19. Dezember 2011, unter dem Vorsitz von Mag. Hans Preinfalk die geplante Valorisierung des ORF-Programmentgelts genehmigt, ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz informierte das Gremium über die konstante Nutzung des ORF-Fernsehens und die Programmerfolge der vergangenen Wochen.

"Der Beschluss zum ORF-Programmentgelt ist ein wichtiger Beitrag zum weiteren Ausbau des Leistungsspektrums des ORF, das vom Publikum sehr gut genutzt wird", sagte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "In 99 Prozent aller österreichischen Haushalte, in denen im November 2011 ferngesehen wurde, wurden auch ORF-Programme gesehen. Auch die Nutzungsdauer blieb konstant, das heißt der ORF wurde 2009 bis 2011 nicht weniger gesehen, sondern andere Programme zusätzlich genutzt."

Im Fernsehprogramm konnte der ORF mit einem vielfältigen Programm Erfolge verbuchen. "So hatte der Aktionstag für 'Licht ins Dunkel' am 21. November mit 3,353 Millionen so viele Zuseherinnen und Zuseher sowie so viel Spendengelder wie nie zuvor", berichtete Wrabetz. Weitere Höhepunkte: Der Doku-Vierteiler zur "Kriegsgefangenschaft" erreichte mehr als zwei Millionen Österreicherinnen und Österreicher, "Die große Chance"-Shows sogar 4,5 Millionen Personen. Mit dem österreichischen Film "Die Abstauber" mit Ursula Strauss erzielte der ORF mit 908.000 Zuschauern die zweitbeste Reichweite für einen Hauptabendfilm.

"Besonders das ORF-Radio-Symphonieorchester Wien leistet Kulturschöpfung made in Austria", sagte ORF-Generaldirektor Wrabetz, der für die Saison 2012/2013 55 Konzerte, vier Opernproduktionen und eine Tournee in China ankündigte.