Die Schweizer Kabelnetzbetreiber sollen endlich vom Zwang befreit werden, Fernsehprogramme in Analogtechnik zu verbreiten. Diese ist qualitativ ungenügend, ausserdem benötigt ein analog verbreiteter Sender im Kabel acht- bis zehnmal soviel Platz wie ein digitaler. Der Ausstieg aus der Analogtechnik soll schrittweise erfolgen, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) mitteilt. Bis am 30. März können betroffene Kreise ihre Stellungnahme zum Änderungsentwurf der Radio- und Fernsehverordnung (RTVV) beim Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) einreichen. Die Digitalisierungsbestrebungen der Kabelnetzunternehmen sollen unterstützt und die Möglichkeit geschaffen werden, die Verbreitungsverpflichtung im analogen Bereich längerfristig abzuschaffen. Dies soll schrittweise geschehen, sobald ein hoher Anteil der Haushalte mit digitalen Endgeräten ausgerüstet ist und das analoge Programm nur noch marginal genutzt wird. Dies dürfte in 2 Jahren der Fall sein.