Beim Thema Cardsharing sind die DF-Leser gespalten. Während Viele der Meinung sind, dass natürlich vor allem die Verkäufer illegaler Pay-TV-Zugänge zur Rechenschaft gezogen werden sollten, ist ein großer Teil auch der Ansicht, dass die hohen Preise für Pay-TV-Angebote dem Betrug Vorschub leisten.

Insgesamt 40,4 Prozent der DF-Leser sehen die Verkäufer von illegalen Pay-TV-Zugängen als die Hauptschuldigen beim Cardsharing an. 26,0 Prozent waren jedoch der Ansicht, dass zusätzlich die Kunden zur Rechenschaft gezogen werden sollten, die diese Angebote überhaupt erst nachfragen. Nur 1,7 Prozent gaben an, dass sie die Schuld eher beim Kunden als beim Anbieter sehen.

Ganze 24,6 Prozent der Leser befanden zudem, dass die Anbieter von Pay-TV dem Cardsharing zumindest Vorschub leisten würden, da die Preise insgesamt viel zu hoch seien und gar 8,4 Prozent waren der Meinung, dass die Schäden, die den Anbietern durch das Cardsharing entstünden, ohnehin zu vernachlässigen seien.

Dass die ganze Thematik des Cardsharing wesentlich komplizierter ist, als es zunächst den Anschein hat, zeigten 25 Prozent der Leser mit ihrer Antwort. Diese waren der Meinung, dass Cardsharing Grundsätzlich nur strafbar sei, wenn es kommerziell oder außerhalb des eigenen Haushalts betrieben wird. Damit wird klar, dass sich die Problematik mit den illegalen Pay-TV-Zugängen aus Sicht Vieler durchaus in einer Art rechtlicher Grauzone bewegen kann.

Quelle: DigitalFernsehen.de