Im ersten Quartal (Jänner bis März) 2013 erreichte das ORF-Fernsehen 37,9 Prozent Marktanteil. Im März 2013 sahen das Angebot des ORF-Fernsehens, das von der Papstwahl über die Landtagswahlen in Niederösterreich und Kärnten bis zu "Wetten, dass..?" in Wien reichte, pro Tag durchschnittlich 3,788 Millionen Seherinnen und Seher. ORF eins kam dabei auf 2,300 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer pro Tag und 13,9 Prozent Marktanteil, ORF 2 auf 2,973 Millionen Zuschauer und auf 21,8 Prozent Marktanteil. Der Marktanteil von ORF eins und ORF 2 lag gemeinsam bei 35,7 Prozent. In der nutzungsintensivsten Kernzone (17.00 bis 23.00 Uhr) erreichte der ORF im März 40,1 Prozent nationalen Marktanteil.

Auch im März 2013 hat sich für den ORF das Konkurrenzumfeld weiter verschärft: Mittlerweile leben 79 Prozent aller Personen in österreichischen TV-Haushalten mit digitalem Empfang (vor allem Satellit). Das entspricht im Vergleich zum März 2012 einem Anstieg um vier Prozentpunkte. In digitalen Satellitenhaushalten sind derzeit durchschnittlich 139 Sender (davon 96 in deutscher Sprache) empfangbar, in digitalen Kabelhaushalten im Schnitt 105 Sender (davon 79 deutschsprachige).

Gemeinsam mit den Spartensendern ORF III Kultur und Information und ORF SPORT + sowie 3sat und ORF 2 Europe erreichte das ORF-TV-Programmangebot im abgelaufenen Monat durchschnittlich 39,1 Prozent Marktanteil (alle Ebenen) pro Tag.

Die Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote des ORF im Internet wurden vom Publikum auch im März 2013 stark genutzt: Im gesamten ORF.at-Netzwerk (ORF-TVthek sowie Video-Angebote auf anderen Seiten wie iptv.ORF.at, sport.ORF.at, insider.ORF.at etc.) wurden insgesamt 16,45 Millionen Video-Abrufe verzeichnet. 14,56 Millionen davon entfielen auf die Video-Plattform ORF-TVthek, was einen neuen Höchststand bedeutet.