Wie eine kürzlich veröffentlichte Erhebung von Netmetrix zeigt, ist der Konsum von Videos im Internet bei Schweizerinnen und Schweizern sehr beliebt. Für Internetanbieter bedeutet dies, dass sie immer leistungsfähigere Angebote bereitstellen müssen. Als Anbieter mit den schnellsten Internetangeboten sind die Schweizer Kabelnetze hier hervorragend aufgestellt. So sind schon heute in vielen Orten Kabelinternet-Angebote mit Bandbreiten von 100 oder sogar 150 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) erhältlich. Entsprechend gross ist das Kundenwachstum: Im Bereich Internet konnten die Kabelnetze innert Jahresfrist mehr als 120'000 Kunden gewinnen. Damit wurde per Ende März 2013 die Millionengrenze überschritten. „Ich freue mich sehr, dass die Schweizer Bevölkerung immer mehr auf Kabelinternet setzt. Der Erfolg zeigt, dass die Kabelnetze mit ihren Internetangeboten richtig liegen“, kommentiert Claudia Bolla-Vincenz, Geschäftsführerin von Swisscable, die Zahlen.

Dass die Entwicklung beim Kabelinternet noch lange nicht abgeschlossen ist, zeigt die vor kurzem erfolgte Ankündigung von upc cablecom, in der Stadt Bern ein Internetangebot mit einer Bandbreite von 500 Mbit/s (!) zu lancieren. „Kabelnetze sind Hochleistungsnetze. Sie werden kontinuierlich und bedarfsgerecht ausgebaut. Deshalb sind sie zu den teuren und schlecht verfügbaren FTTH-Netzen* langfristig konkurrenzfähig“, sagt Claudia Bolla-Vincenz. Wer an ein Kabelnetz angeschlossen ist, profitiert nicht nur von superschnellem Internet, sondern auch von einem breiten Angebot an Digital-TV- und HDTV-Programmen sowie von Kabeltelefonie zu günstigen Preisen und in bester Qualität. Kein Wunder also, dass per Ende März 2013 mehr als 2.7 Millionen Kunden auf Kabelfernsehen und mehr als 590'000 Kunden auf Kabeltelefonie setzten.

*FTTH (Fiber To The Home) steht für Netze, die bis zum Wohnungsanschluss aus Glasfasern bestehen. Demgegenüber sind Kabelnetze hybride Netze, die aus Glasfasern und leistungsfähigen Koaxialkabeln (letzte Meile) bestehen.