Ultraviolet, eine Abruf-Plattform von sechs Hollywood-Studios, soll im Herbst in Deutschland starten. Dies berichtet das „Handelsblatt“ in seiner Ausgabe vom 3. Juli. Der Dienst erlaubt den Film-Zugriff auf bis zu zwölf Endgeräten, Blu-ray-Käufer erhalten hierfür einen entsprechenden Zugangscode. Die Preisstrategie soll sich an dem US-Vorbild orientieren: „Dort sind wir so gestartet, dass bei jedem Kauf einer Blu-ray das Recht verbunden war, den Film bei Ultraviolet zu registrieren. Der war damit jederzeit und überall verfügbar“, sagte David Bishop, Chef von Sony Pictures Entertainment, dem „Handelsblatt“. In den USA kostet eine Blu-ray mit Ultraviolet-Option 17,99 Dollar. Neben Deutschland ist auch ein Start in Frankreich für Herbst vorgesehen, bislang ist Ultraviolet in den USA, in Kanada, Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland verfügbar. Aktuell werde das Angebot von rund 12,5 Millionen Kunden genutzt, hieß es in dem Bericht.