Immer mehr Schweizer Gemeinden und Städte erachten es nicht mehr als eine ihrer Kernaufgaben, ein eigenes Telekommunikationsnetz zu unterhalten und zu betreiben. Jetzt entschied auch die Genfer Stadt Carouge, ihren Mehrheitsanteil des eigenen Kabelnetzes mit 8 000 Haushalten in professionelle Hände zu übergeben. upc cablecom besass bisher 49 Prozent am Kabelnetz von Carouge, der Télécarouge SA. Nach einer detaillierten Analyse verschiedener Optionen entschied die Stadt Carouge, die restlichen 51 Prozent per 1. Juli 2013 an upc cablecom abzutreten.

Nicolas Walder, Bürgermeister der Gemeinde Carouge, ist glücklich über diesen Entscheid: Dank des Fachwissens von upc cablecom, die Télécarouge bereits verwaltet hat, sichern wir die langfristige Zukunftsfähigkeit unseres Kabelnetzes. Darüber hinaus profitieren die Kunden von vereinfachten Angeboten sowie von erstklassigen Produkten und Dienstleistungen.

Mit der kompletten Übernahme des Kabelnetzes von Carouge erweitert upc cablecom ihr Einzugsgebiet und baut ihre Marktposition in der Romandie weiter aus. upc cablecom ist in der Westschweiz bereits stark vertreten und beschäftigt dort mehr als 140 Mitarbeitende. Die Übernahme des Kabelnetzes von Carouge reiht sich ein in eine Serie von Investitionen in der Westschweiz. So übernahm das Unternehmen im vergangenen Jahr die Télémeyrin SA. Das Genfer Stadtparlament hat einen Kaufvertrag zwischen der Stadt Genf und der upc cablecom zum Kabelnetz der Stadt Genf gutgeheissen. Dazu ist ein Referendum angekündigt, und falls dieses zustande kommt, werden die Stimmbürger im nächsten Jahr über den Verkauf befinden.