In Frankreich wird aktuell überlegt, eine neue Steuer für die TV-Übertragungen von Sportveranstaltungen einzuführen. Auch kleine Sender sollen zur Kasse gebeten werden.

Sportliche Großereignisse könnten in Frankreich bald mit einer neuen Steuer belegt werden. Einem Bericht der Tageszeitung "Le Figaro" zufolge denkt das französische Sportministerium derzeit konkret über die Besteuerung von Übertragungsrechten für Sportevents nach, die in Frankreich stattfinden.

Aktuell werden die Übertragungsrechte von in Frankreich stattfindenden Sportveranstaltungen bereits mit fünf Prozent besteuert. Da Verbände wie die UEFA ihren Sitz aber nicht in Frankreich haben, gehen dem Staat jährlich über 13 Millionen Euro Einnahmen verloren. Mit einer zusätzlichen Steuer will das Sportministerium diese Lücke nun schließen. Dabei wären neben den großen Sendern des Landes auch kleine Programmanbieter von den Mehrzahlungen betroffen.

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