Kürzlich präsentierte Neos-Chef Matthias Strolz Hans Peter Haselsteiner als Neos-Vertreter für den ORF-Stiftungsrat. Mit dabei bei der Pressekonferenz war auch der neue Mediensprecher, Neos-Abgeordneter Niko Alm. Haselsteiner skizzierte bei einem Bekenntnis zu einem starken öffentlich-rechtlichen ORF seine Forderungen an die Senderanstalt.

Es gelte vor allem, den Parteieinfluss auf den ORF zu mindern (hier fordern die Neos, die versuchte parteipolitische Einflussnahme auf den Sender als Tatbestand der Korruption zu qualifizieren) und sein Führungsgremium zu reformieren. Dazu müssse der bisherige Stiftungsrat in einen Aufsichtsrat, analog zum Aktienrecht mit 15 Mitgliedern, der von einer sogenannten Stifterversammlung beschickt wird, umgewandelt werden. Und dieser Aufsichtsrat bestimmt einen Vorstand (Kollektivorgan), womit es keinen Generaldirektor als einzelne Führungsperson mehr geben würde. Und: Die Landesdirektoren würden ebenfalls wegfallen, da ihre Agenden vom neuen Vorstand übernommen würden.