Der Community-Sender Okto hat vor acht Jahren, am 28. November 2005, seine erste Sendung ausgestrahlt. Heute kann das nichtkommerzielle Community-Medium auf über 330 ausgestrahlte Sendereihen zurückblicken, denn seit jeher legt Okto hohen Wert auf Partizipation; das Hauptaugenmerk werde darauf gelegt, Menschen zu ermutigen und zu ermächtigen, selbst Programme zu erstellen, so die Macher.

Das Konzept des Senders: Das nötige Fachwissen, Filmequipment und Programmplätze werden kos-tenlos zur Verfügung gestellt. Das TV-Programm soll mit Konventionen brechen. Okto-Geschäftsführer Christian Jungwirth nennt seinen TV-Sender den „wahren öffentlich-rechtlichen Rundfunk. „Schließlich wird bei uns von den Bürgern selbst Fernsehen gemacht, so Jungwirth.

„Community-Medien sind der Inbegriff für Meinungsvielfalt und zivilgesellschaftliche Partizipation. Insbesondere in Zeiten steigender Medienkonzentration und wachsender Politikverdrossenheit sind diese Leistungen von immenser Bedeutung und sollten auch entsprechend wertgeschätzt werden, meint der Okto-Geschäftsführer. Nicht nur der achte Geburtstag des Community-Senders wird gefeiert, auch die Umstellung des Sendeformates auf 16:9 wird zelebriert.

Ein weiteres Okto-Highlight ist die Sendereihe „Unter Kontrolle Medien im Donauraum, die am 30.11.2013, 14.12.2013 und 8.02.2014 jeweils samstags um 20 Uhr live ausgestrahlt wird.

Diese Reihe ist in Eigenproduktion entstanden und wurde von der Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) finanziell unterstützt. Worum geht es? „In halbstündigen Dokus sowie anschließenden, hochkarätig besetzten Studiodiskussionen wirft ‚Unter Kontrolle einen kritischen Blick auf die Situation von Medien etwa in Ungarn und Bosnien, so Programmintendantin Barbara Eppensteiner.

Weiter auf der Agenda steht das Projekt „Okto Stars: Das Format stellt die Menschen vor, die für die Fernsehproduktion des Community-Senders verantwortlich sind.

In Kurzportraits erzählen die Macher von Sendungen wie beispielsweise Afrika TV, O-Ton oder Mulatschag über ihre Person, über ihr Verhältnis zu Okto TV und über ihre Beweggründe, ehrenamtlich bei Okto zu arbeiten.