Kritik zu den aktuellen Sparplänen im ORF äußern nun auch Interessenvertreter wie der Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich. Konkret geht es um kolportierte Einsparungen am Spartensender ORF Sport+ und damit einhergehend reduzierte Berichterstattung über die Paralympics; auch das Behindertensportmagazin „Ohne Grenzen stand zur Debatte.

„Die Berichterstattung über Menschen mit Behinderung ist auszuweiten und gemäß den Forderungen der Behindertenpolitik zu gestalten, fordern in diesem Zusammenhang Irene Vogel, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, und Markus Wolf, Blinden-und Sehbehindertenverband Österreichs. Teilweise Entwarnung vermeldete am Dienstag das Österreichische Paralympische Committee ÖPC, wonach der ORF entgegen erster Meldungen die Berichterstattung der Paralympics aus Sotschi nun doch im geplanten Umfang durchführen würde. So werden laut Aussendung die para-olympischen Bewerbe live auf ORF Sport+ übertragen und auf ORF 1 zusammengefasst. Auch das Behindertensportmagazin „Ohne Grenzen werde vorerst weiter fort- geführt; bis Ende Juni soll es am geplanten Sendeplatz ausgestrahlt werden. Wie es danach weitergeht, ist derzeit noch unklar: Im kürzlich präsentierten ORF-Budget für 2014 wurde der Spartensender von Einschnitten vorerst verschont; Mitte des Jahres soll neu evaluiert werden.