Im Oktober 2013 konnte der ZDF Neo erstmalig einen Tagesmarktanteil von über zwei Prozent erzielen. Im Jahresdurchschnitt rückt die Ein-Prozent-Marke in greifbare Nähe. „Dank ihrer starken Digitalkanäle ist die ZDF-Familie so stark wie nie und legt als einzige Senderfamilie deutlich zu“, sagte ZDF-Intendant Thomas Bellut am 13. Dezember vor dem ZDF-Fernsehrat in Mainz. „Die konsequente Innovationsarbeit zahlt sich aus und bindet zunehmend neue und jüngere Zuschauergruppen an den Sender“, so Bellut weiter. Insgesamt kann ZDF Neo inzwischen rund 70 eigene Formatentwicklungen vorweisen. Um sein Profil als Innovationsschmiede weiter zu schärfen, wird sich ZDF Neo im kommenden Jahr vor allen Dingen im Bereich Comedy und Show engagieren und als „kleine Bühne“ für Talent Scouting etablieren.

Entwicklung einer eigenen Serie

Außerdem sollen den Zuschauern mit auffälligen Reportagen Zugänge zu unbeachteten oder schwer zugänglichen Themen eröffnet werden: Unter dem Arbeitstitel „Väter“ werden Anfang 2014 junge Väter in ihrem Alltag mit Kindern begleitet. In „Ziemlich starke Frauen“ widmet sich ZDF Neo Frauen im Rollstuhl. Darüber hinaus soll 2014 die Entwicklung einer ersten eigenen Serie in Angriff genommen werden: Das TVLab wird sich im neuen Jahr auf die Pilotierung fiktionaler Serien fokussieren. Parallel zur Entwicklung eigener Formate soll außerdem der Aufbau von Sender-Gesichtern vorangetrieben werden. Zu diesen gehören bereits Manuel Möglich, Sarah Kuttner, Philip Simon, Thorsten Eppert und Jan Böhmermann.