Ende März 2014 surften in der Schweiz mehr als 1'082'000 Kunden via Kabelinternet. Damit konnten die Kabelnetzunternehmen innert Jahresfrist rund 80'000 Internetkunden gewinnen (+8%). Noch stärker zugelegt haben die Kabelnetze in der Telefonie mit einem Plus von rund 56'000 Kunden (+9.4%). Die Zahl der TV-Kunden ist mit rund 2.7 Millionen stabil geblieben. Insgesamt verkaufte die Kabelnetzbranche 117'300 Telekom-Abonnemente mehr als im Vorjahr (+2.7%).
Basis für dieses solide Wachstum ist die hochleistungsfähige Netzinfrastruktur, die schon heute zum grössten Teil aus Glasfasern besteht. Die Kabelnetzunternehmen bieten ihren Kunden deshalb flächendeckend Telefonie, Digital-TV und schnellstes Kabelinternet mit Bandbreiten bis zu 250 Megabit pro Sekunde. Gemäss Simon Osterwalder, Geschäftsführer von Swisscable, ist dies eine hervorragende Ausgangslage: „Vom Kunden, der möglichst unkompliziert fernsehen will, bis zum Kunden, der sämtliche Unterhaltungsangebote via Internet bezieht, können die Kabelnetze das ganze Bedürfnisspektrum abdecken. Und zwar nicht nur in der Stadt, sondern auch in vielen ländlichen Gebieten.“

Stabile Kundenbasis von rund 2.7 Millionen
Kein Wunder also, dass die Kabelnetzbranche ihr Wachstum Internet auch im ersten Quartal des laufenden Jahres fortgesetzt hat. Die Kabelnetze haben im Vergleich zum Vorjahr 80'100 Internetkunden gewonnen, was einem Wachstum um 8% entspricht. Insgesamt nutzten Ende März 2014 1'082'200 Kunden Kabelinternet. Ein noch stärkeres Wachstum verzeichnete die Branche in der Telefonie, wo die Kundenzahl um 55'900 (+9.4%) auf 647'900 gesteigert werden konnte. Mit 2'701'600 Kabel-TV-Abonnenten ist die Kundenbasis stabil geblieben (-0.7%). Insgesamt verzeichneten die Kabelnetzunternehmen Ende des ersten Quartals 4'431'700 Telekom-Abonnemente, was einem Jahreswachstum von 117'300 (+2.7%) entspricht. Osterwalder sieht optimistisch in die Zukunft: „Zweifellos werden die Fussballweltmeister-schaften dem TV-Geschäft Impulse geben. Davon können auch die Kabelnetze profitieren.“