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Thread: upc cablecom nimmt letztmals Umstellungen im analogen Angebot vor

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    upc cablecom nimmt letztmals Umstellungen im analogen Angebot vor

    upc cablecom reduziert ihr analoges Parallelangebot in der Deutschschweiz und in Teilen der Westschweiz am 3. Juni 2014 ein letztes Mal, bevor sie es 2015 ganz einstellen wird. Kunden, welche noch mit einem Röhrenfernseher TV schauen und nicht auf ihre Lieblingssender verzichten wollen, können bei upc cablecom einen kostenlosen Umwandler bestellen. Das Unternehmen informierte seine Kunden in den vergangenen Wochen detailliert über die Änderungen.

    Die weite Verbreitung von digitalem Fernsehen innerhalb der vergangenen 15 Jahre hat dazu geführt, dass einige Kabelnetzunternehmen ihr analoges Programm inzwischen komplett eingestellt haben. upc cablecom zieht nun nach. Im nächsten Jahr, der genaue Zeitpunkt ist noch ungewiss, wird die grösste Kabelnetzbetreiberin der Schweiz ihr analoges Parallelangebot ganz aufgeben. Am 3. Juni passt sie ihr analoges Programm ein letztes Mal an und konzentriert sich dann noch auf 17 der meistgeschauten Sender. Diese 8 Sender werden ab dem 3. Juni in der Deutschschweiz nicht mehr analog und ausschliesslich digital verbreitet: ORF eins, 3sat, Kika/Arte, Star TV, RTS Un, RTS Deux, RSI La 1 und RSI La 2. In der Romandie werden folgende Sender nicht mehr analog ausgestrahlt: Euronews, TVm3, MCM Top, TV5MONDE, RSI La 1, RSI La 2, SRF zwei, ZDF, ARD, RTL und Sat.1. Von der Anpassung im analogen Angebot ist die Region Genf und Morges ausgeschlossen.

  2. #2
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    Re: upc cablecom nimmt letztmals Umstellungen im analogen Angebot vor

    Noch hängen schätzungsweise 40'000 ältere Analog-Fernseher am Netz von UPC Cablecom, an denen noch kein Digital-Umwandler angeschlossen ist. Ab heute kann man mit ihnen gerade noch 17 Sender empfangen. Der Kabelfernsehanbieter hat mit einer letzten Anpassung vor der definitiven Analog-Abschaltung im nächsten Jahr die Sender ORF eins, 3sat, Kika/Arte, Star TV, RTS Un, RTS Deux, RSI La 1 und RSI La 2 von der Senderliste genommen.

    Wer ohnehin nur SRF oder einen der wenigen anderen noch analog verbreiteten Sender schaut, mag damit leben können. Wem die weggefallenen Sender aber ans Herz gewachsen sind, der benötigt spätestens jetzt einen Digital-Analog-Umwandler, den man von der Cablecom kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt.

    Cablecom-Kunden mit einem relativ neuen, sprich DVB-C-tauglichen Fernseher müssen lediglich einen digitalen Sendersuchlauf durchführen, um alle Programme des Basis-Angebots zu empfangen. Das digitale Basis-Angebot (29.05 Franken pro Monat) umfasst mehr als 60 Sender, davon in der Deutschschweiz 36 in HD. Dazu kommen 150 digitale Radioprogramme sowie ein sehr langsamer Internetanschluss von 2 Mbit/s. Die Gebühr ist identisch mit der Gebühr für das Analog-Fernsehen und deshalb meist schon in der Miete inbegriffen.

    Analog-Schauer zögern
    Gemäss einer Studie des Schweizer Verbandes der ICT-Anbieter (Swico) sind in der Schweiz zurzeit noch 8 Prozent aller Fernseher analog. Bisher haben laut Andreas Werz, Mediensprecher bei UPC Cablecom, trotz einer breiten Informationskampagne erst 80'000 Personen einen Umwandler bestellt und erhalten. Seit der Ankündigung im April, dass analoges TV 2015 ganz abgeschaltet wird, wurden gar nur etwa 5000 Umwandlerboxen bestellt. «Bei mehr als 1,4 Millionen TV-Kunden dürfte es in unserem Verbreitungsgebiet theoretisch noch etwa 120'000 analoge TVs geben. Es bleiben also schätzungsweise noch mindestens 40'000 Fernseher, die potenziell umgerüstet werden sollten», sagt Werz.

    Ob die letzten Nicht-Umsteiger allerdings ihr Analog-Gerät umrüsten wollen, um dieses Jahr mehr Programme zu sehen und nächstes Jahr überhaupt noch fernsehen zu können, ist nicht bekannt. Bei manchen dürfte es sich auch um vergessene Anschlüsse handeln, die längst auf ein digitales TV-Angebot, beispielsweise bei einem Konkurrenten, gewechselt haben. Die Cablecom kann aus technischen Gründen nicht nachweisen, ob ein analoger Grundanschluss genutzt wird.

    Die Cablecom vermutet, dass vor allem ältere Personen zu den Kunden zählen, die heute noch analog fernsehen und möglicherweise einen solchen Umwandler benötigen. Um den Seniorinnen und Senioren den Wechsel vom analogen zum digitalen Fernsehen möglichst einfach zu gestalten, prüft das Unternehmen zusammen mit Pro Senectute Schweiz über den Dachverband Swisscable Kommunikationsmassnahmen.

    2015 ist Schluss mit Analog-TV
    Nächstes Jahr wird es voraussichtlich noch einmal deutlich weniger Analog-TV-Geräte in der Schweiz geben. Doch auch dann werden noch diverse Kunden umrüsten müssen, damit sie ihre Programme weiterhin sehen können. Wann die definitive Abschaltung des analogen Fernsehens bei Cablecom erfolgt, ist noch nicht bekannt. «Dies hängt auch davon ab, wie diese letzte Anpassung der analogen Sender erfolgt und in welchem Umfang die Kunden bereits umrüsten», sagt Werz.

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