UPC Cablecom schluckt in der Westschweiz ein weiteres Gemeindenetz. Télé-Pregny-Chambésy befindet sich ab sofort vollständig in der Hand der Liberty-Global-Tochter. In den vergangenen Monaten hatte sich der Anbieter bereits mehrere kleine Kabelnetze einverleibt.

Der Schweizer Kabelnetzbetreiber UPC Cablecom treibt seine Expansion weiter voran. Nachdem der Anbieter in den vergangenen Monaten mehrere kleinere Kabelnetze geschluckt hatte, ist nun im Kanton Genf ein weiteres Glasfaserkabelnetz hinzugekommen. Wie das Unternehmen mitteilte, habe man mit Wirkung zum 1. Juli die Infrastruktur von Télé-Pregny-Chambésy übernommen, die sich bislang zu 75 Prozent im Besitz der Gemeinde Pregny-Chambésy sowie dreier privater Aktionäre befunden hatte.

In der Westschweiz hatte UPC Cablecom zuletzt die Netze von Télécarouge SA und Télélancy SA übernommen. Mit Télé-Pregny-Chambésy kommen nun noch einmal weitere 600 Haushalte hinzu. Immer mehr Gemeindenetze wechseln somit von der öffentlichen Hand in den vollständigen Besitz der Liberty-Global-Tochter.

Für die Kunden wird die aktuelle Übernahme zumindest keine unmittelbaren Folgen haben, da UPC Cablecom seine Produkte bereits in der Vergangenheit über die Netze angeboten und an diesen auch bereits eine Minderheitsbeteiligung von 25 Prozent besessen hatte.

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