Der Nationalrat hat das ORF-Film/Fernseh-Abkommen finanziell abgesichert. Demnach muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk weiter acht Millionen pro Jahr zur Verfügung stellen. Dagegen stimmten die Freiheitlichen, da sie mehr Sparsamkeit im Förderwesen einfordern. Auch das Team Stronach lehnte die Vorlage ab.

Sollte der ORF die jährliche Summe nicht aufbringen, drohen Sanktionen. Konkret wird der Differenzbetrag von der Rundfunkgebühr einbehalten und auf ein Sperrkonto überwiesen. Wer den österreichischen Film wolle, müsse die Gesetzesinitiative unterstützen, meinte Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ). SPÖ, ÖVP, Grüne und NEOS folgten seiner Aufforderung.