Die CDU/FDP-Mehrheit im Sächsischen Landtag ist dem Interesse der großen Kabel-Betreiber gefolgt und hat den Ausstieg aus dem analogen Kabelfernsehen um vier Jahre - bis zum 31. Dezember 2018 - hinausgeschoben. Das berichtet der Branchendienst "Dehnmedia". Die Änderung des Privatrundfunkgesetzes erweitere zugleich die Aufgaben der Medienanstalt SLM, die nun die Kosten der digitalen Infrastruktur regionaler und lokaler Fernsehprogramme sowie Projekte zu neuen Rundfunkübertragungstechniken fördern kann, hieß es. Änderungsanträge der Opposition, auch den lokalen und regionalen Hörfunk zu fördern, seien abgelehnt worden.