Der herstellerübergreifende Standard HbbTV scheint sich auch im Ausland zunehmend zu einem Erfolgsmodell zu entwickeln. Wie die HbbTV Association mitteilte, wächst das Interesse am hybriden Fernsehen weltweit.

Der hybride TV-Übertragungsstandard HbbTV (Hybrid broadband broadcast Television) findet offenbar zunehmend Anklang. Dies teilte die HbbTV Association mit. Demnach konnte die Organisation ihre Mitgliederzahl in den vergangenen zwölf Monaten um 25 Prozent steigern. Der Standard selbst werde derzeit in mehr als 20 Ländern weltweit verwendet und von über 20 Millionen Geräten unterstützt.

Auch außerhalb Europas würde das Interesse an HbbTV als offenem Standard für die Verknüpfung von linearem Fernsehen mit Internet-Angeboten wachsen. Erste Tests würden beispielsweise im asiatisch-pazifischen Raum, im Mittleren Osten und in Afrika stattfinden.

"Wir finden es aufregend zu sehen, wie HbbTV weltweit an Fahrt gewinnt", so Klaus Illgner vom deutschen Institut für Rundfunktechnik, das zu den Initiatoren der HbbTV Association gehört. HbbTV ermöglicht die herstellerübergreifende Synchronisation von linearen TV-Programmen mit den zugehörigen Online-Angeboten über Smart-TV-fähige Empfangsgeräte. In Deutschland bieten alle größeren Free-TV-Anbieter umfangreiche HbbTV-Dienste an.