Der Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 könnte in Schleswig-Holstein nach aktuellen Planungen bereits 2017 vollständig abgeschlossen sein. Dies geht aus einem Schreiben der MA HSH hervor. Die Simulcast-Phase wäre somit wesentlich kürzer als bislang erwartet. Von dem Abschaltdatum 2017 sollen zunächst erstmal nur die Ballungsräume Lübeck und Kiel betroffen sein. In der Fläche soll die Ausstrahlung im alten DVB-T-Standard auch über dieses Datum hinaus noch weitergeführt werden.

Der Umstieg des terrestrischen Fernsehens vom aktuellen Übertragungsstandard DVB-T auf DVB-T2 soll in Schleswig-Holstein bereits 2017 abgeschlossen sein. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) hervor, in welcher die Ausschreibung von DVB-T-Kapazitäten für einen weiteren privaten Fernsehsender oder ein Telemedienprogramm bekanntgegeben werden.

Verbreitet werden soll dieser über die Kanäle K59 im Raum Lübeck und K57 im Großraum Kiel. Die Zuweisung der Übertragungskapazitäten soll für eine Dauer von zehn Jahren erfolgen. Da jedoch innerhalb diese Zeitraums die Umstellung auf den neuen Übertragungsstandard DVB-T2 erfolgen soll, ist die Verbreitung über DVB-T zeitlich begrenzt.

Beginnen soll der bundesweite Plattformbetrieb über DVB-T2 nach derzeitigen Planungen voraussichtlich im Sommer 2016. Sollte Schleswig-Holstein an einer Abschaltung bis 2017 festhalten, so würde dies eine vergleichsweise kurze Simulcastphase bedeuten. Von den TV-Veranstaltern wird derzeit eine Umstiegsphase von 2016 bis Ende 2019 anvisiert.