Die Digitalisierung des Fernsehens trägt Früchte. So hat sich die Zahl der bundesweit ausgestrahlten TV-Sender binnen zehn Jahren in etwa verdreifacht. Beim Umsatz gewinnen vor allem Pay-TV und Teleshopping.

Die Angebotsvielfalt im deutschen Fernsehen ist wieder gewachsen. Dies geht aus dem Jahresbericht des VPRT für 2013 hervor. Insgesamt gab es 391 private TV-Programme - 159 davon senden bundesweit, 232 landesweit, regional und lokal. Zum Vergleich: 2003 gab es erst 53 bundesweite private TV-Programme. Insgesamt erreicht das Fernsehen täglich 71 Prozent der deutschen Bevölkerung, die durchschnittliche tägliche Sehdauer liegt bei drei Stunden und 41 Minuten. Fernsehen bleibt also hierzulande das Medium Nummer 1.

Beim Umsatz kam die deutsche Fernsehbranche im vergangenen Jahr auf 14,8 Milliarden Euro. Auf die privaten Anbieter entfallen dabei insgesamt 9,3 Milliarden Euro. Etwa 3,8 Milliarden Euro davon wurden durch Werbeeinnahmen generiert. Bei Pay-TV und Pay-VoD waren es 2,1 Milliarden Euro. Bezahltes Fernsehen durchdringt den Markt mehr und mehr, Sky schrieb in diesem Jahr in Deutschland erstmals eine schwarze Null. Teleshoppingsender steuern zum Gesamterlös des Privatfernsehens immerhin 1,7 Milliarden Euro bei.

Die TV-Gesamteinnahmen der öffentlich-rechtlichen Anstalten beliefen sich im vergangenen Jahr auf 5,5 Milliarden Euro. Der Bärenanteil kommt natürlich aus dem Rundfunkbeitrag, insgesamt 4,7 Milliarden Euro. Die Werbeeinnahmen belaufen sich hier lediglich auf 295 Millionen Euro.