Die deutsche Nationalmannschaft spielt die Europameisterschafts-Vorrunde im kroatischen Varaždin und trifft dort auf die Niederlande (8. Dezember, live ab 17.55 Uhr auf SPORT1), Co-Gastgeber Kroatien (10. Dezember, live ab 20.15 Uhr auf SPORT1) und Schweden (12. Dezember, live ab 17.55 Uhr auf SPORT1). Für SPORT1 berichtet Kommentator Peter Kohl zusammen mit Expertin Isabell Klein und ab der Hauptrunde mit SPORT1-Experte Daniel Stephan am Mikrofon.

Bundestrainer Heine Jensen zeigt sich im SPORT1-Interview vor dem Turnier optimistisch: „Wir haben uns in den vergangenen Jahren gut entwickelt und sind sicherlich kein Wunschgegner. Wir brauchen uns nicht zu verstecken und wissen, dass wir mit optimaler Leistung in der Lage sind, alle Mannschaften zu schlagen.“ Die Vorrundengegner der deutschen Mannschaft – die Niederlande, Kroatien und Schweden – schätzt Jensen als stark ein. „Es ist eine sehr ausgeglichene Gruppe, in der alles passieren kann. Wer dort mit drei Siegen durchkommt, hat einen guten Job gemacht. Wenn wir keine Topleistung bringen, dann können wir auch Probleme bekommen.“

Insgesamt nehmen an der EHF EURO 2014 in Ungarn und Kroatien 16 Nationen teil. Die Vorrunde wird in Vierergruppen gespielt, die besten drei Teams aus jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde ein. Diese zweite Turnierphase findet vom 13. bis 17. Dezember in zwei Sechsergruppen statt. Die Punkte gegen direkte Konkurrenten werden aus der Vorrunde mitgenommen. Für die Halbfinals am 19. Dezember qualifizieren sich die besten zwei Mannschaften aus jeder Hauptrundengruppe. Das EM-Finale in der ungarischen Hauptstadt Budapest wird am Sonntag, 21. Dezember, live ab 17:45 Uhr auf SPORT1 übertragen. Titelverteidiger ist Montenegro, das im EM-Finale 2012 Norwegen mit 34:31 bezwang, hieß es weiter.

Das beste EM-Ergebnis einer deutschen Nationalmannschaft liegt 20 Jahre zurück: Bei der EM-Premiere 1994 holten die DHB-Frauen als Gastgeber die Silbermedaille. Im Finale von Berlin musste sich das Team von Trainer Lothar Doering damals Dänemark mit 23:27 geschlagen geben. Bei der Weltmeisterschaft 2013 überzeugten Susann Müller, Clara Woltering, Laura Steinbach und Co. mit couragierten Auftritten und zogen nach fünf Vorrundensiegen souverän in die K.o.-Runde ein. Nach einem klaren Achtelfinalsieg über Angola trafen die DHB-Frauen im Viertelfinale auf Dänemark – trotz zwölf Treffern von Susann Müller verlor Deutschland knapp mit 28:31. Bei der EURO 2014 wollen die deutschen Handballerinnen an die starken WM-Auftritte anknüpfen und den nächsten Schritt nach vorn machen.

Sendezeiten:

Montag, 8. Dezember, 17.55 Uhr live; Deutschland – Niederlande
Mittwoch, 10. Dezember, 20.15 Uhr live; Kroatien – Deutschland
Freitag, 12. Dezember, 17.55 Uhr live; Schweden – Deutschland
Sonntag, 14. Dezember, 15.30 Uhr live; geplant: Zwischenrunde
Dienstag, 16. Dezember, 17.55 Uhr live; geplant: Zwischenrunde
Mittwoch, 17. Dezember, 17.55 Uhr live; geplant: Zwischenrunde
Freitag, 19. Dezember, 17.55 Uhr live; geplant: Halbfinale
Sonntag, 21. Dezember, 17.45 Uhr live; Finale