Der Bayerische Rundfunk (BR) und das Institut für Rundfunktechnik (IRT) haben vom 8.-10.12.2014 Hersteller von HEVC-Enkodern und TV-Geräten eingeladen, um ihre Produkte im Rahmen des Münchner DVB-T2-Feldversuchs zu testen. Sieben Enkoder- und sechs Dekoderhersteller nahmen an den Interoperabilitätstests teil. Dies teilte das Institut für Rundfunktechnik am Freitag, den 12. Dezember mit.

Erstmals bestand die Gelegenheit die Live-Kodierung unterschiedlicher Videoformate, wie 720p/50, 1080p/50 oder 1080i/25 in verschiedenen HEVC-Bitraten von 2,5 bis 4 MBit/s zu testen. Daneben wurde auch das Zusammenspiel von Enkodern und Dekodern im Hinblick auf die Audiodatenströme, wie beispielsweise Dolby Digital + und HE AAC untersucht. Die Interoperabilitätstests sind Bestandteil umfangreicher Vorbereitungsmaßnahmen und lieferten erste Erkenntnisse bezüglich des Entwicklungsstands des neuen, leistungsfähigen HEVC-Equipments im Markt. Die Tests boten eine gute Möglichkeit, um die Ergebnisse unmittelbar zwischen den Beteiligten zu diskutieren, hieß es weiter.

Vor dem Hintergrund der ab 2017 geplanten Einführung von DVB-T2, betreiben der BR und das IRT ein Testfeld für die Hersteller von Sendekomponenten und Empfängern in München. Das DVB-T2-Testsendernetz besteht aus Standorten in und um München. Die Ausstrahlung erfolgt dabei in einem Gleichwellennetz (SFN) auf Kanal 43 (650 MHz). Die Sender befinden sich am Funkhaus München, am Standort Freimann und am Standort Ismaning, hieß es abschließend.