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Thread: Allgemeine Neuigkeiten 2015

  1. #1
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    Allgemeine Neuigkeiten 2015

    Consumer Electronics-Branche: 2015 weiter positive Entwicklung

    Nach einem positiven Weihnachtsgeschäft mit mehr als 8,5 Milliarden Euro Umsatz (+ 2,3 % im Vergleich zum Vorjahr) rechnet die gfu – Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunika-tionselektronik, Frankfurt, in ihrer aktuellen Prognose für die Consumer Electronics-Branche mit einem Gesamtumsatz von mehr als 27,6 Milliarden Euro für das Jahr 2014. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung um 2,5 Prozent. Der positive Trend wird sich auch im Jahr 2015 mit einer erneuten Umsatzsteigerung um knapp zwei Prozent auf über 28 Milliarden Euro fortsetzen.

    „Auch 2014 standen Consumer Electronics-Produkte auf der Wunschliste für Weihnachtsgeschenke ganz oben. Aufgrund ihrer vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten und der innovativen Technik sind sie sehr beliebt. Entsprechend wird sich unsere Branche dank ihrer Innovationskraft und ihrer Dynamik weiter positiv entwickeln. Die Konsumenten investieren gern in Consumer Electronics-Produkte, speziell zur mobilen Mediennutzung und für die vielseitige Vernetzung zuhause“, erklärt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, zum Jahresstart 2015.

    Besonders nachgefragt waren zum Jahresende 2014 neben TV-Geräten Videospiele-Konsolen, Smartphones, PCs (Tablet, Desktop und Notebook) und Zubehörprodukte wie Kopfhörer, gefolgt von Soundbars und Docking-Lautsprechern.

    TV-Geräte-Absatz 2015 auf stabilem, hohem Niveau
    Mit einer Absatzprognose von rund 8,2 Millionen Fernsehgeräten in Deutschland bleibt dieser Bereich 2015 stabil. Mit einem Anteil von mehr als 75 Prozent des Umsatzes stellen dabei die vielseitigen Smart-TVs mit Internetanschluss das größte Segment. Zudem steigt der Anteil an TV-Modellen mit größerer Bilddiagonale: Rund 66 Prozent aller verkauften Fernsehgeräte haben Bilddiagonalen von mehr als 37 Zoll (94 cm). Dieses Segment wird dabei rund 85 Prozent des Umsatzes mit TV-Geräten generieren.

    Mobile Mediennutzung weiterhin gefragt
    Die mobile Mediennutzung sorgt für weiter steigende Absätze und Umsätze insbesondere bei Smartphones, Tablet-PCs und Notebooks. Mit einem Absatz von rund 7,8 Millionen Tablet-PCs (+ 10,3 %), 5,6 Millionen Notebooks (+3,4 %) und rund 25 Millionen Smartphones (+ 4,8 %) erreichen diese Geräte trotz geringer Steigerungsraten neue Rekordabsätze, so die Einschätzung der gfu. Dies zieht auch steigende Absätze mit Kopfhörern und Docking-Lautsprechern nach sich. Hier werden für 2015 rund 11,4 Millionen (+ 1,0 %) verkaufte Kopf-hörer sowie 3,3 Millionen (+ 51,9 %) verkaufte Docking-Lautsprecher erwartet. Ebenso positiv entwickeln sich die Lautsprecherboxen mit einer Absatzerwartung von rund 1,6 Millionen Stück (+ 18,2 %), darunter rund 900.000 Soundbars (+ 28,5 %).

  2. #2
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    Millionen Kundendaten ungesichert im Netz

    Die Datenbank MongoDB ist unter Web-Entwicklern populär, auch weil sie frei erhältlich ist. Viele haben MongoDB aber unsicher online gestellt, so dass vertrauliche Daten von Unbefugten eingesehen werden können.

    Studenten aus Saarbrücken haben eine schwerwiegende Sicherheitslücke im Internet entdeckt. „Jedermann konnte mehrere Millionen Kundendaten mit Namen, Adressen, E-Mails und Kreditkartennummern im Internet abrufen oder gar verändern“, teilte die Universität Saarbrücken am Dienstag mit. Ursache sei eine falsch konfigurierte frei verfügbare Datenbank-Software, auf der weltweit Millionen von Online-Shops und Plattformen ihre Dienste aufbauen.

    Die Lücke betrifft nach Erkenntnissen der Studenten am Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit (CISPA) knapp 40 000 Datenbanken. Bei dem falsch implementierten Programm handelt es sich um die populäre Datenbank MongoDB, die als offene Software kostenlos verwendet werden kann. „Halten sich die Betreiber bei der Installation blind an die Leitfäden und bedenken nicht entscheidende Details, stehen die Daten schutzlos im Internet“, erklärten die Saarbrücker Forscher. Das Kompetenzzentrum habe Hersteller und Datenschützer informiert.

    Die Datenbank wird von de gleichnamigen Firma MongoDB entwickelt, die sich als internationales Unternehmen mit US-Hauptquartieren in New York und Palo Alto sowie einer internationalen Zentrale in der irischen Hauptstadt Dublin versteht. MongoDB verdient das Geld mit Serviceleistungen für über 2000 Großkunden und hatte erst im vergangenen Januar eine Finanzspritze von 80 Millionen Dollar von Investoren für die Umsetzung einer internationalen Wachstumsstrategie erhalten.

    „Der Fehler ist nicht kompliziert, seine Wirkung ist jedoch katastrophal“, erklärte Informatik-Professor Michael Backes, Direktor des CISPA. Die Lücke betreffe eine hohe Anzahl von Datenbanken, die im Internet ohne jegliche Schutzmechanismen zu erreichen seien. Drei CISPA-Studenten hätten über eine Suchmaschine nach MongoDB-Servern und Diensten gesucht. Bei vielen Suchtreffern sei der Zugang weder geschlossen noch in irgendeiner anderen Form abgesichert gewesen. „Eine so ungesicherte Datenbank im Internet gleicht einer öffentlichen Bibliothek ohne Bibliothekar mit weit offen stehender Eingangstür. Jeder kann dort rein“, erklärte Backes.

    Zu den betroffenen Websites gehörte demnach auch die Kundendatenbank eines französischen börsennotierten Internetdienstanbieters und Mobiltelefonie-Betreibers, die die Adressen und Telefonnummern von rund acht Millionen Franzosen enthielt. Laut Aussage der Studenten befinden sich darunter auch eine halbe Million deutscher Adressen. Die Datenbank eines deutschen Online-Händlers inklusive Zahlungsinformationen hätten sie ebenfalls ungesichert vorgefunden.

  3. #3
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    Filehoster Rapidshare nur noch bis Ende März nutzbar

    Einer der ältesten Filehoster schließt für immer die Tore. Nur noch bis zum 31. März dieses Jahres wird es möglich sein, auf die Cloud-Dienste von Rapidshare zuzugreifen. "Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die RapidShare AG per 31. März 2015 den aktiven Dienst einstellen wird", heißt es seitens der Betreiber auf der Internetseite des Dienstes.

    Die kostenpflichtigen Dienste Standard Plus und Premium können noch bis zum 28. Februar verlängert werden, sollen aber spätestens Ende März ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen. Seine Nutzer fordert Rapidshare auf, alle Daten zu sichern und ggf. zu anderen Cloud-Diensten zu übertragen. Ab dem 31. März werde es keinen Zugang mehr geben "und alle Konten werden automatisch gelöscht."

    Rapidshare wurde in der Vergangenheit häufig für den Austausch von urheberrechtlich geschützten Materialien verwendet. Als der Druck durch ermittelnde Behörden immer größer wurde, setzten die Betreiber Maßnahmen um, die die Nutzung für Filesharer unteressant machten. Die Folge war ein massiver Nutzerschwund, von dem sich Rapidshare auch nach der Entlassung von drei Viertel seiner Mitarbeiter und einer Neuausrichtung inklusive überarbeitetem Markenlogo nicht mehr erholen konnte.

  4. #4
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    Adblock Plus expandiert in den Browser-Markt

    Der umstrittene Online-Werbeblocker Adblock Plus bietet künftig zusammen mit dem Software-Unternehmen Maxthon einen eigenen Webbrowser an.

    Zunächst werde man die Software für Windows-PCs veröffentlichen, später auch für das Mac-System OS X, kündigten die Unternehmen an. Der Browser soll automatisch «störende» Werbung blockieren.

    Als Erweiterung für die populären Browser Firefox und Chrome wird Adblock Plus bereits von vielen Millionen Nutzern eingesetzt. Die Software wurde nach Angaben des Unternehmens mehr als 300 Millionen Mal heruntergeladen.

    Der Blocker ist umstritten, weil ein Abstimmungs-System in der «Adblock-Plus-Community» zur geblockten «störenden» Werbung den Kritikern als nicht transparent erscheint. Außerdem stören sich Werbeunternehmen daran, dass sie für die Aufnahme in eine Freischaltungsliste von Adblock Plus zu Kasse gebeten würden und sich quasi freikaufen müssten.

  5. #5
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    Digitalisierung in Europa: Deutschland nur Mittelmaß

    In Sachen Digitalisierung ist Deutschland nach einer Untersuchung der EU-Kommission nur Mittelmaß. Vor allem bei der Nutzung des Internets für Kommunikation zwischen den Menschen liegt Deutschland unter dem Durchschnitt, wie die Brüsseler Behörde am Dienstag, den 24. Februar mitteilte.

    Nur 28 Prozent der deutschen Internetnutzer zwischen 16 und 74 Jahren verwenden demnach das Internet für Videoanrufe. Im EU-Durchschnitt sind es 37 Prozent. Online-Netzwerke nutzen fast die Hälfte der deutschen Internet-Anwender (EU-Schnitt: 58 Prozent).

    Hingegen lesen 70 Prozent online Nachrichten, etwas mehr als im EU-Durchschnitt. Größer ist der Abstand beim Online-Shopping. 80 Prozent der Nutzer in Deutschland kaufen im Internet ein, 63 Prozent sind es im europäischen Schnitt.

    Insgesamt belegte Deutschland Platz zehn unter den 28 EU-Ländern. Auf Rang eins landete Dänemark und an letzter Stelle Rumänien. Auch 2014 gab es für Deutschland bei der Untersuchung den zehnten Platz. Bei dieser Rangfolge berücksichtigt werden etwa die Schnelligkeit von Internetverbindungen, die Fähigkeiten der Nutzer oder die Nutzung digitaler Technologien in Unternehmen und Behörden. Für die Studie wurden über 211 000 Menschen befragt.

    Der EU-Kommissar Günther Oettinger, zuständig für Digitalwirtschaft, warnte bei der Vorstellung des Berichts, Europa drohe im weltweiten Vergleich den Anschluss zu verlieren. „Wir sollten den Wettlauf annehmen, nicht gegen, sondern mit den Amerikanern, den Südkoreanern, den Chinesen, den Indern und vielen anderen“, sagte Oettinger.

  6. #6
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    Deloitte-Studie zeigt: Der ländliche Raum verhungert digital

    Die Studie "Freie Fahrt für Glasfaser & Co.? Highspeed-Broadband im Reality Check" sieht das Breitbandangebot in Deutschland als Grundlage der digitalen Gesellschaft. Der passend zum d!conomy-Thema der CeBIT präsentierte Report stellt große Unterschiede zwischen ländlichen und urbanen Räumen fest: Stadtbewohner haben besseren Zugang zu schnellen Internetverbindungen, die Basis zur Digitalisierung aller Lebensbereiche ("d!conomy"). Randlagen geraten ins Hintertreffen, da der Ausbau mit Highspeedinternet dort nicht wirtschaftlich ist. Neue Markttreiber wie der veränderte Medienkonsum und die damit verbundene höhere Zahlungsbereitschaft für schnelle Datenverbindungen bringen künftig Bewegung in den Netzausbau.

    "Die Internetversorgung ist entscheidend für den Wirtschaftsstandort Deutschland", sagt Dr. Andreas Gentner, Partner und EMEA TMT Leader bei Deloitte. "Der Aufbau leistungsfähiger Infrastrukturen ist jedoch in Randlagen wirtschaftlich nicht zu erreichen. Ohne erhebliche Fördermaßnahmen laufen die Ausbauziele der Bundesregierung ins Leere."

    Der Glasfaseranteil stationärer Breitbandanschlüsse liegt in Deutschland bei unter einem Prozent; leistungsfähige Kupfer- und TV-Kabelnetze ermöglichen in Ballungsgebieten jedoch bereits Bandbreiten von über 50 MBit/s. Hier können über 80 Prozent der Haushalte auf Highspeedanschlüsse zugreifen, in dünner besiedelten Gegenden nur rund 20 Prozent. Kurzfristig werden neue Technologien für die "letzte Meile" die digitale Kluft vertiefen: G.fast und DOCSIS 3.x sorgen für noch schnelleres Internet in Städten, während ein Netzausbau auf dem Land kaum refinanzierbar ist. Durch unzureichende Förderung bleiben ländliche Gegenden beim Highspeedausbau außen vor.

    Connected Devices wie Smartphones und die stärkere Nutzung von Musik-Streaming und Video-on-Demand erhöhen die Nachfrage nach Highspeednetzen. Die veränderte Mediennutzung führt zu einer steigenden Zahlungsbereitschaft für schnelles Internet: Laut einer Deloitte-Erhebung sind 38 Prozent der Deutschen bereit, für die doppelte Surfgeschwindigkeit zusätzlich zu zahlen.

    Nicht zuletzt durch die erzielbaren Mehreinnahmen könnte innerhalb der nächsten beiden Jahre die Wirtschaftlichkeitslücke bei Neuanschlüssen auf dem Land deutlich reduziert werden. Deloitte-Schätzungen zufolge lassen sich dann 95 Prozent aller Haushalte über einen Mix aus VDSL und mobilen Infrastrukturen rentabel mit Highspeedinternet versorgen.

    Die Bundesregierung plant flächendeckende Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 MBit/s bis zum Jahr 2018 - dies ist ohne Breitbandförderung jedoch nicht zu erreichen. Fünf Prozent der Haushalte lassen sich nicht rentabel an Highspeednetze anbinden und ländliche Randlagen werden digital "abgehängt".

    "Der künftige Netzausbau ist von einer vielschichtigen Struktur gekennzeichnet", so Dr. Andreas Gentner. "Ein Infrastrukturmix aus VDSL, LTE und dem TV-Kabel sichert die Versorgung weiterer Landesteile mit schnellem Internet. Glasfaser wird an bestimmten Schwerpunkten zum Einsatz kommen, beispielsweise bei Neuerschließungen, Gewerbegebieten oder Regionen mit hoher Bevölkerungskonzentration."

  7. #7
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    Technical Preview des neuen Skype-Dienstes verfügbar

    Ab sofort ist es möglich, eine erste Technical Preview von Skype for Business zu testen. Das kündigte Microsoft-Chef Satya Nadella auf der Microsoft Convergence in Atlanta an. Das Programm soll die Kommunikation zwischen Menschen auf der Arbeit erleichtern.

    Microsoft gab schon im November bekannt, dass mit Skype for Business die vertraute Umgebung von Skype mit den Anforderungen von Unternehmen an Sicherheitsstandards, Regeltreue (Compliance) und Kontrolle verknüpft werden soll. Zusätzlich soll das Programm die Möglichkeit bieten, mit allen Menschen in Kontakt zu treten, die Skype nutzen. Grundlage ist das bisherige Microsoft Lync.

    Skype for Business wird für alle Unternehmenskunden mit einem neuen Client, neuem Server und einem Update-Service innerhalb der Microsoft-Software Office 365 verfügbar sein - voraussichtlich ab April dieses Jahres. Für bestehende Skype-Nutzer wird sich unterdessen nichts ändern. Sie können den Dienst wie gewohnt nutzen, der Account und die Kontakte bleiben davon unberührt.

  8. #8
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    CeBIT gibt Digitalbranche zusätzlichen Schwung

    Die weltgrößte Technologie-Messe CeBIT hat starke Impulse in der deutschen IT- und Telekommunikationsbranche gesetzt. Die große Mehrheit der Aussteller zeigte sich in einer Blitzumfrage des BITKOM mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Dabei wurden neben der Zahl der Besucher vor allem die Qualität der Geschäftskontakte und Abschlüsse positiv hervorgehoben. „Die diesjährige CeBIT belegt, dass die Neuausrichtung auf 100 Prozent Business genau die richtige Entscheidung war. Die Messe wächst leicht, die Stimmung ist ausgezeichnet und die Geschäfte laufen gut“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Das Schwerpunktthema d!conomy hat einen Nerv getroffen und genau die Trends aufgegriffen, die auf der CeBIT zu sehen waren – von Industrie 4.0 bis zum intelligenten Auto, von Big Data im Gesundheitswesen bis zum Smart Home.“

    D!conomy beschreibt die Digitalisierung sämtlicher Branchen und aller Bereiche eines Unternehmens, von der Produktentwicklung über den Vertrieb bis zum Kundenservice. Laut einer BITKOM-Umfrage anlässlich der CeBIT stehen fast drei Viertel (73 Prozent) aller Geschäftsführer und Vorstände der Digitalisierung positiv gegenüber. 86 Prozent sehen in der Digitalisierung eher eine Chance als ein Risiko für ihr Unternehmen. Allerdings hat auch jedes dritte Unternehmen noch keine Digitalstrategie. „Es geht um nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Wer jetzt nicht die Weichen für die Zukunft stellt, ist schnell vom Markt verschwunden“, so Kempf.

    Der Messeverlauf bekräftigt laut BITKOM die Wachstumsprognose für den deutschen ITK-Markt 2015, die zum CeBIT-Start angehoben wurde. Der Verband erwartet ein Umsatzplus von 1,5 Prozent auf 155,5 Milliarden Euro für den Gesamtmarkt, wobei Kernbereiche der Branche wie Software und IT-Dienstleistungen mit 5,7 bzw. 3 Prozent deutlich schneller wachsen. Ende des Jahres wird die BITKOM-Branche voraussichtlich fast 1 Million Beschäftigte zählen. Erwartet wird ein Anstieg um 21.000 Arbeitsplätze auf dann 990.000. Kempf: „Die Unternehmen der BITKOM-Branche haben damit innerhalb von fünf Jahren rund 125.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.“

    Erfreut zeigte sich Kempf, dass die CeBIT immer mehr zu einem Ort wird, an dem sich Start-ups und etablierte Unternehmen austauschen können – vom Mittelständler bis zum Global Player. „Noch nie sind so viele Start-ups auf die CeBIT gekommen wie in diesem Jahr. Die Halle von code_n, in der auch BITKOM mit seiner Start-up-Initiative Get Started vertreten war, hat zudem viele Delegationen aus der Politik angezogen, die sich so ein Bild von der Innovationskraft der jungen Unternehmen machen konnten“, so Kempf. Dies sei umso wichtiger, da die Bundesregierung bislang erst 6 von 30 angekündigten Maßnahmen zur Start-up-Förderung umgesetzt hat, wie eine BITKOM-Analyse zur CeBIT zeigt. „Wir müssen aufs Tempo drücken bei der Umsetzung des Koalitionsvertrags und auch bei der Digitalen Agenda. Wir können es uns nicht leisten, wieder bei Absichtserklärungen stehen zu bleiben“, sagte Kempf.

    Zudem habe sich gezeigt, dass mit China das richtige Partnerland zur richtigen Zeit ausgewählt worden sei. „China war nicht nur das stärkste Partnerland aller Zeiten mit der größten Zahl an Ausstellern, China zeigt auch, wie ein Land die digitale Transformation angehen kann“, so Kempf. Durch die Teilnahme von mehr als 600 chinesischen Unternehmen habe es eine Vielzahl von Gesprächen und Kontakten gegeben, die in den kommenden Monaten sicher zu fruchtbaren Geschäften und Kooperationen führen werden.

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    Deutsche sind zuhause fast vier Stunden online

    Das Internet ist im häuslichen Alltag deutscher Internetnutzer allgegenwärtig und ein schneller Internetanschluss wird immer wichtiger. Das bestätigen die Ergebnisse einer aktuellen Online-Umfrage des Vodafone Unternehmens Kabel Deutschland zur Internetnutzung in deutschen Haushalten. Laut der aktuellen Umfrage sind die Befragten zuhause im Schnitt fast vier Stunden online und nutzen mehr als drei internetfähige Geräte im heimischen WLAN.

    Auch 50- bis 70-Jährige sind zuhause über drei Stunden online
    Im Durchschnitt nutzen die 1.000 befragten Personen ihre internetfähigen Geräte zuhause drei Stunden und 40 Minuten pro Tag. Die Internetnutzung geht generell nicht zu Lasten des Fernsehkonsums, sondern ist zusätzlich oder parallel. Betrachtet man bei den Ergebnissen die Gruppe der 16- bis 29-Jährigen, so erhöht sich die durchschnittliche Nutzungsdauer von Notebook, Smartphone, Tablet & Co. in den eigenen vier Wänden sogar auf vier Stunden und 30 Minuten. Aber auch die 50- bis 70-Jährigen sind rege Internetnutzer und liegen mit drei Stunden und 10 Minuten nur knapp unter dem Schnitt aller befragten Altersgruppen. Bei der durchschnittlichen Internetnutzung der deutschen User gibt es auch regionale Unterschiede: am längsten sind zum Beispiel die Baden-Württemberger, Hamburger und Sachsen zuhause online, eher kürzer die Bayern, Hessen und Saarländer.

    Deutsche nutzen mehr als drei Geräte parallel im heimischen WLAN
    Neben der Nutzungsdauer ist auch interessant, wie viele internetfähige Geräte zuhause von den Befragten parallel betrieben werden. Demnach nutzen die deutschen User im Durchschnitt mehr als drei internetfähige Geräte parallel im heimischen WLAN. Je mehr internetfähige Geräte in einem Haushalt auf das Internet zugreifen, desto größer ist technisch der Bedarf an sehr schnellen Breitband-Internetanschlüssen mit hoher Downloadgeschwindigkeit. Das Smartphone hängt beispielsweise im Schnitt bereits bei 67 Prozent aller Befragten am eigenen Internetanschluss. Bei den Jüngeren (16 bis 29 Jahre) ist dies heute schon bei rund 80 Prozent Gewohnheit. Bei den 50- bis 70 Jährigen sind es bereits 53 Prozent. Neben dem Smartphone werden unter anderem auch PCs, Notebooks, Spielekonsolen, Fernseher, Musikanlagen und Haussteuerungen im heimischen WLAN genutzt.

  10. #10
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    Die zehn größten Gefahren im Internet

    Schadsoftware in Form von Trojanern und Würmern ist derzeit die größte Gefahr im Internet. Das berichtet der Digitalverband BITKOM. Trojaner führen auf befallenen Geräten unbemerkt gefährliche Aktionen aus, während sich Würmer selbst über das Internet verbreiten und infizierte Rechner beschädigen. „Jeden Tag tauchen rund 350.000 neue Varianten von Schadsoftware im Internet auf“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Nutzer müssen sich und ihre Daten vor kriminellen Hackern und neugierigen Geheimdiensten schützen.“ Auf dem zweiten Platz im Ranking der größten Gefahren im Internet liegen Attacken durch webbasierte Software, auch bekannt als „Drive-By-Downloads“. Oft reicht der Besuch einer infizierten Website, um sich unbemerkt Schadsoftware herunterzuladen. Als weitere Gefahren folgen manipulierte Smartphone-Apps, massenhaft ferngesteuerte Computer (Botnetze), infizierte E-Mails (Spam) und das Abgreifen sensibler Zugangsdaten (Phishing). Grundlage der Angaben ist ein aktueller Bericht der European Network and Information Security Agency. BITKOM erläutert die größten Bedrohungen und erklärt, wie sich Nutzer schützen können.

    Schadsoftware: Trojaner und Würmer
    Sie existieren bereits seit Jahrzehnten und sind trotzdem immer noch die größte Cyber-Bedrohung: Würmer und Trojaner. Die Klassiker unter den IT-Schädlingen nisten sich unbemerkt in Computersysteme ein. Von dort aus übertragen sie dann sensible Daten wie Passwörter oder versenden wiederum infizierte E-Mails. Jeden Tag tauchen im Internet rund 350.000 neue Formen der Schädlinge auf. Schützen kann man sich dagegen durch aktuelle Versionen der Anti-Viren-Programme. Trotzdem bleibt nach aktuellen Erkenntnissen etwa die Hälfte aller Infektionen unentdeckt. Experten raten daher insbesondere professionellen Anwendern in Unternehmen und anderen Organisationen, die Abwehrmaßnahmen über die Endgeräte hinaus auf die Netzwerkarchitektur auszuweiten. Maßnahmen zur Früherkennung von erfolgreichen Angriffen sowie Strategien zur Wiederherstellung des Geschäftsbetriebs ergänzen diese rein präventiven Maßnahmen.

    Schäden durch webbasierte Schadsoftware
    Nichtsahnend lädt sich der Benutzer beim Besuch einer manipulierten Internetseite eine Schadsoftware herunter. Dann öffnen Sicherheitslücken in den häufig veralteten Zusatzprogrammen der Browser (Plug-Ins) den Schädlingen Tür und Tor. Allein im vergangenen Jahr haben Experten mehr als 145 Millionen Internetadressen identifiziert, über die Schadsoftware heruntergeladen werden konnte. Diese heimlichen Downloads, auch „Drive-by-Downloads“ genannt, gehören aktuell zu den größten IT-Bedrohungen, da sich die Viren rasant verbreiten. Um sich vor der Schadsoftware zu schützen, sollten Nutzer stets die aktuellste Version ihrer Plug-Ins (Flash, Java, Acrobat Reader u.a.) verwenden.

    Infizierte Websites und mobile Apps
    Cyberkriminelle fügen auf Webseiten bestimmte Codes ein, die das Aussehen der Homepage verändern können. Dieser Vorgang, auch als „SQL-Injection“ bekannt, ermöglicht das Ausspähen sensibler Login-Daten von diesen Seiten. Betroffen von solchen Angriffen sind aber auch Apps für Smartphones und Tablets. Am Computer hilft zum Schutz, Javascript oder Flash zu deaktivieren. Außerdem wird empfohlen, mobile Anwendungen nur aus den offiziellen App-Stores herunterzuladen, da diese auf Schadsoftware geprüft sind.

    Botnetze
    Botnetze sind Netzwerke, die aus mehreren Computern bestehen und von einem Botmaster kontrolliert werden. Botmaster können Passwörter oder andere persönliche Daten ausspähen, das Netzwerk für den automatischen Versand gefährlicher Spam- oder Phishing-Mails verwenden oder damit einen kollektiven Angriff auf ein IT-System starten (siehe nächsten Punkt). Nachdem zuletzt einige große Botnetze zerschlagen werden konnten, verändern die Betreiber ihre Strategie. Neben Computern integrieren sie zunehmend Smartphones, Webserver, Router oder andere vernetzte Geräte im Internet of Things in die Botnetze. Nutzer sollten zum Schutz aktuelle Software und die neuesten Virenscanner inklusive Firewall verwenden. Weitere Infos unter http://www.botfrei.de.

    Denial-of-Service-Attacken
    Bei Denial-of-Service-Attacken (Angriffe zur Blockierung eines Dienstes) geht es darum, einen Webserver oder einen Internetdienst so auszulasten, so dass er im Internet nicht mehr erreichbar ist. Um das zu erreichen, werden massenhaft Datenpakete an den entsprechenden Server geschickt. Diese Angriffe können einzelne Rechner oder Botnetze ausführen. Die Attacken werden immer unvorhersehbarer und effizienter, weil sie an unterschiedlichsten Stellen der IT-Infrastruktur ansetzen und sowohl die Zahl als auch die Leistungsfähigkeit der Botnetze steigt. Denial-of-Service-Angriffe werden mitunter auch als Ablenkungsmanöver eingesetzt, um gleichzeitig Schadsoftware zu aktivieren und zum Beispiel sensible Daten oder geistiges Eigentum zu stehlen.

    Spam
    Drei von vier E-Mails sind unerwünscht. Zwar ist Spam zahlenmäßig rückläufig, trotzdem bleibt es eine der größten Gefahren im Internet. Oft verbirgt sich hinter scheinbar seriösen E-Mails mit Rechnungen oder Informationen zu Online-Bestellungen eine infizierte Datei oder ein Download-Link für gefährliche Schadsoftware. Die meisten Internet-Provider haben zwar Spam-Filter eingerichtet, die potenziell gefährliche E-Mails aussortieren. Internetnutzer sollten dennoch vorsichtig sein und weder auf Anhänge noch auf Links in E-Mails unbekannter Herkunft klicken. Neuestes Phänomen ist Social Media Spam, das über soziale Netzwerke, Apps oder Kurznachrichtendienste verbreitet wird.

    Phishing
    Möglichst viele sensible Daten in kurzer Zeit bekommen, das Ziel steckt auch hinter Phishing. Gefälschte Mails enthalten Links zu Online-Händlern, Bezahldiensten, Paketdiensten oder sozialen Netzwerken. Dort geben die Opfer dann nichtsahnend ihre persönlichen Daten Preis. Häufig holt sich aber auch ein unerkannter Trojaner die vertraulichen Informationen. Vor allem wollen Cyberkriminelle so an die Identität der Opfer in Kombination mit den zugehörigen Zugangsdaten zu Online-Banking oder anderen Diensten kommen. Oberstes Gebot: den gesunden Menschenverstand nutzen. Banken und andere Unternehmen bitten ihre Kunden nie per E-Mail, vertrauliche Daten im Netz einzugeben. Diese Mails am besten sofort löschen. Das Gleiche gilt für E-Mails mit unbekanntem Dateianhang oder verdächtigen Anfragen in sozialen Netzwerken. Auch bei scheinbar bekannten Absendern sollten die Empfänger den Inhalt kritisch hinterfragen. Hinweise sind logische Schwächen, zum Beispiel eine allgemeine Anrede oder Verweise auf eine nicht getätigte Bestellung.

    Viren-Baukästen
    Viren-Baukästen (Exploit Kits) sind Programme, die die Entwicklung individueller Schadsoftware ermöglichen und Cyberangriffe praktisch automatisieren. Die Programme können Drive-by-Downloads initiieren und nutzen eine Vielzahl weiterer Verbreitungswege, um Computer zu infizieren. Typisch für Viren-Baukästen ist ihre einfache Handhabung, die sie auch für technische Laien benutzbar macht.

    Physischer Verlust
    Genauso gefährlich wie Angriffe auf IT-Systeme ist der Verlust von Datenträgern. Entweder werden Notebooks, Tablets oder Smartphones gestohlen oder ihre Besitzer verlieren sie versehentlich. Vor allem auf Reisen kommen immer wieder Geräte abhanden und nur ein Teil findet sich wieder an. Der Zugang zu den Geräten sollte durch sichere Passwörter geschützt und sensible Daten sollten verschlüsselt werden. Zudem können Inhalte mit entsprechenden Tools auch aus der Ferne gelöscht werden, sofern das Gerät online ist.

    Datenverlust
    Wichtigste Folge von Cyberangriffen ist der Verlust sensibler Daten. Neben großen Unternehmen waren davon zuletzt auch Prominente betroffen. Ganz egal, wie die Informationen abhandengekommen sind, die Folgen können verheerend sein. So können Kreditkartendaten missbraucht, beim Online-Banking Überweisungen getätigt oder der Besitzer der Daten mit einer Veröffentlichung sensibler Informationen erpresst werden.

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