Der Super Bowl hat es wieder geschafft: Nachdem das Sport-Event schon in den letzten Jahren immer wieder neue Rekorde aufgestellt hat, wurde 2015 ein weiteres Mal der Bestwert geknackt. Mit bis zu 120 Millionen Zuschauern sahen mehr Fans zu als je zuvor.

Dass bei kaum einem anderen TV-Ereignis mehr US-Amerikaner vor den Bildschirmen sitzen als beim Super Bowl, ist schon seit längerem Bekannt. Die ganze Nation fieberte am Sonntagabend wieder mit, wer das Finale der NFL 2015 für sich gewinnen konnte. Letztlich gingen die New England Patriots als Sieger aus dem Super Bowl hervor, doch nicht nur die Spieler und Fans hatten Grund zum Feiern, sondern auch der Sender NBC, der das Spektakel live im Fernsehen übertrug. Denn obwohl man vom Super Bowl bereits regelmäßige Zuschauer-Rekorde gewöhnt ist, legte die Partie am Sonntag noch einen obendrauf und bewies, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist.

So schalteten am Sonntag sage und schreibe 114,4 Millionen Zuschauer in den USA ein, um das Sport-Event nicht zu verpassen. Damit stellte der Super Bowl nicht nur einen neuen Rekord in eigener Sache auf, sondern datierte auch einen neuen Allzeit-Rekord: Nie wurden in den Vereinigten Staaten mehr Zuschauer bei einer TV-Sendung gezählt.

Im Vergleich zum Vorjahr legte der Super Bowl dabei noch einmal eine ordentliche Schippe drauf: 111,5 Millionen Fans fieberten 2014 mit, das sind in der Summe also gut 2,2 Millionen Zuschauer weniger, als in diesem Jahr einschalteten. Noch mehr Zuschauer interessierten sich zudem für die Halbzeitpause, in der diesmal Katy Perry für Unterhaltung sorgte. Ganze 118,5 Millionen US-Amerikaner ließen sich die Show der Sängerin nicht entgehen. In der Spitze erreichte der Super Bowl sogar Werte bis zu 120,8 Millionen Zuschauer.

Auch hierzulande war der Super Bowl ein Großereignis, das sich viele Sport-Freunde nicht entgehen ließen - auch wenn die Live-Übertragung mitten in der Nacht stattfand. Sat.1 übertrug das Spektakel in der Nacht zum Montag wieder live im Free-TV und konnte damit wieder starke Marktanteile von rund 40 Prozent holen.