Die Mediengruppe ProSiebenSat.1 will ihre HD-Reichweite weiter erhöhen. Bis 2018 erwartet man in Unterföhring rund neun Millionen HD-Zuschauer für Sat.1, ProSieben, Kabel Eins und Co.

Neben den Werbeerlösen durch ihre Free-TV-Ausstrahlung verdienen die deutschen Privatsender seit einigen Jahren auch an den Distributionserlösen der kostenpflichtigen HDTV-Ausstrahlung ihrer Programme - und dieser Geschäftsbereich wächst weiter dynamisch. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, steigerte sich die Zahl der HD-Zuschauer allein 2014 um 25 Prozent auf 5,3 Millionen über Satellit, Kabel und IPTV.

"Die neuen Sender und das HD-Distributionsgeschäft treiben unser Wachstum im TV-Segment", erklärte auch Thomas Ebeling, Geschäftsführer der Mediengrupe ProSiebenSat.1. In den kommenden Jahren soll das Wachstum im HD-Bereich weitergehen. So erwartet ProSiebenSat.1 bis 2018 einen Anstieg auf rund neun Millionen HD-Zuschauer. Zu gute kommen könnte der Entwicklung dabei der Umstieg der terrestrischen TV-Verbreitung von DVB-T auf den neuen Standard DVB-T2, der ab Mitte 2016 auch über Antenne den Empfang von hochauflösenden Programmen ermöglichen soll.

Insgesamt konnte ProSiebenSat.1 im vergangenen Jahr 2,063 Milliarden Euro im Bereich "German Brodcasting" umsetzen, wobei allerdings neben den Distritutionserlösen auch die Werbeerlöse mit eigerechnet sind. Gegenüber 2013 markierte dies einen Anstieg von 3,2 Prozent.