Im Mai wird in Teilen Österreichs von DVB-T auf DVB-T2 umgestellt. Für viele Kunden bedeutet das, dass sie sich neue Hardware anschaffen müssen. Die ersten Anbieter beginnen nun entsprechend die Werbetrommel zu rühren.

Am 5. Mai ist es soweit, dann wird das über terrestrische Antenne verbreitete TV-Angebot in Tirol und Vorarlberg von DVB-T auf den leistungsfähigeren Standard DVB-T2 / simpliTV umgestellt. Das HD-Angebot in diesen Regionen nimmt damit zu, allerdings wird auch eine Verschlüsselung eingeführt. Die technische Umstellung bedeutet für viele Kunden neue Hardware: Antennen, Modulatoren und CA-Module müssen möglicherweise neu gekauft werden.

Für den Verbraucher ist dies mit - vor allem finanziellem - Aufwand verbunden, die Hersteller dagegen freuen sich. So verkündet etwa das Vertriebsunternehmen Estro mit Blick auf die Umstellung in Österreich: "Die Umstellung des Sendesignals in Tirol und Vorarlberg ist für Estro eine perfekte Gelegenheit, unsere Kompetenzen unter Beweis zu stellen. Denn wir verkaufen nicht nur einfach heraus, sondern unterstützen und beraten unsere Kunden bezüglich des Zusammenspiels der einzelnen Komponenten, um so einen reibungslosen Prozess zu gewährleisten. Die Umstellung kann kommen, wir sind bestens vorbereitet!"

Estro arbeitet dafür mit Marken wie GSS, Neotion und Tonna zusammen. Natürlich dürfte der Zwang zum Neukauf nur den wenigsten gefallen, doch wiederum werden nur die wenigsten auf das Fernsehen verzichten. Wer auf terrestrisches Fernsehen angewiesen ist, muss wohl oder übel aufrüsten. Wenn weitere Hersteller nicht nur die Katze im Sack, sondern entsprechenden Service mit anbieten, wird der Umstieg zumindest reibungslos klappen.