Eine musikalische Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart, die Generationen und Nationen miteinander verbindet - im Interval-Act des Finales beim "Eurovision Song Contest 2015" wird Österreich als ein Land der Musik präsentiert, als ein Land, in dem Musik tief verwurzelt ist, das musikalische Tradition lebt und Fortschritt ermöglicht. Star-Percussionist Martin Grubinger hat ein speziell auf den ESC 2015 zugeschnittenes Werk konzipiert, das Big Band und klassische Musik, Chorgesang und Schlagwerk zu einer harmonischen Symbiose vereint. In dem neunminütigen Programmpunkt, der ein wichtiger Teil der drei Finalshows (22. und 23. Mai) sein wird, stehen knapp 40 Instrumentalmusiker sowie der Arnold Schoenberg Chor unter der Leitung von Erwin Ortner und die Ebenseer Glöckler an Martin Grubingers Seite. Gemeinsam nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise vom Echorufen, den Ursprüngen der alpenländischen Musik über klassische Moderne bis in die Zukunft.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Die künstlerischen Einlagen sind emotionaler und gestalterischer Ausdruck aller verbindenden und vereinenden Aspekte, die Musik in aller Pluralität generell und der ESC im Speziellen schaffen können. Österreichs traditionelle und gleichzeitig moderne Musik ist dabei ein wichtiger und gesellschaftlich verinnerlichter Botschafter. Österreich atmet Musik. Wir transportieren damit Werte wie Weltoffenheit, österreichische Gastfreundschaft und den Willen, gesellschaftliche und politische Grenzen zu überwinden. Es geht also nicht nur um den einen kurzen unterhaltsamen Moment, sondern um nachhaltiges Handeln des Einzelnen."

Auch in der optischen Umsetzung des Interval-Acts steht der Claim "Building Bridges" im Mittelpunkt. Während sich Bläser und Chorstimmen vereinen, bilden Künstlerpaare der teilnehmenden Nationen, von Armenien bis Finnland, von Polen bis Australien, eine Formation, die schließlich von den Besucherinnen und Besuchern in der Stadthalle aufgegriffen wird.

Österreichische Musik in all ihren Facetten beim Opening Act
Die Wiener Philharmoniker eröffnen im Garten des Schlosses Schönbrunn mit der Eurovisions-Fanfare das Finale des 60. "Eurovision Song Contest". Zuschauerinnen und Zuschauer von Georgien bis Island, von Norwegen bis Australien begeben sich anschließend auf eine filmische Reise durch die schönsten Städte, Landschaften, an faszinierende Plätze Österreichs und ihrer Bewohner bis zur Wiener Stadthalle, in der Starviolinistin Lidia Baich mit einem Zitat von Udo Jürgens’ "Merci, Chérie" an den ersten österreichischen ESC-Sieger erinnert. Conchita Wurst präsentiert direkt danach gemeinsam mit den Wiener Sängerknaben, dem multinationalen Superar-Chor und dem österreichischen Rapper Left Boy die offizielle "Building Bridges"-Hymne. Begleitet werden sie vom ORF Radio-Symphonieorchester unter der Leitung von Peter Pejtsik. Mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler gestalten den Opening Act in der Wiener Stadthalle.
Der Text der "Building Bridges"-Hymne, die in der Finalwoche der Öffentlichkeit präsentiert wird, stammt von David Malin. Für Komposition und Arrangement zeichnen David Bronner, Dorothee Freiberger und Kurt Pongratz verantwortlich.

Bilder aus Österreich bei den Postcards
Beim "Eurovision Song Contest" werden die einzelnen Auftritte der Künstlerinnen und Künstler traditionell mit individuell gestalteten sogenannten "TV-Postkarten" eingeleitet. Der ORF hat sich als Host-Broadcaster des ESC 2015 getreu dem Motto "Building Bridges" dazu entschieden, sowohl jedes einzelne Teilnehmerland als auch jedes österreichische Bundesland miteinzubeziehen. Gezeigt wird eine ganz persönliche Reise, die vom jeweiligen Heimatland über eine Location in einem der neun österreichischen Bundesländer bis in die Host-City Wien führt. Im Rahmen der insgesamt 40 TV-Postkarten wird Österreich dabei in all seinen Facetten präsentiert. Der Spannungsbogen reicht von Kultur bis Sport, von Wirtschaft bis Wissenschaft und von Tradition bis Moderne. Produziert werden die TV-Postkarten von Gebhardt Productions GmbH.