Erst seit gestern als "am längsten laufender, jährlicher TV-Musik-Wettbewerb" mit einer Eintragung ins Guinness Buch der Weltrekorde ausgezeichnet, brach der Eurovision Song Contest 2015 in Wien auch im Veranstalter-Sender ORF Rekorde: Bis zu 1,902 Millionen ESC-Fans (Topwert des gestrigen Abends) ließen sich gestern, am 23. Mai 2015, die Präsentation der Songs (Nummer 1 bis 15) nicht entgehen, im Schnitt waren zu diesem Zeitpunkt 1,605 Millionen bei 51 Prozent Marktanteil (64 bzw. 68 Prozent Marktanteil in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre) via ORF eins live dabei. Die Songs 15 bis 27 wurden anschließend vor einem Publikum von im Schnitt 1,616 Millionen performt. Die Marktanteile dabei: 59 Prozent bei 12+ und je 66 Prozent in den jungen Zielgruppen. Das bedeutet ORF-Rekordwerte für die Songpräsentationen bei einem ESC überhaupt.

Noch mehr Zuschauer im Schnitt erreichte das spannende Voting ab 23.40 Uhr aus dem schließlich Schwedens Mans Zelmerlöw als Sieger hervorging. Zu diesem Zeitpunkt versammelten sich 1,645 Millionen Zuseherinnen und Zuseher bei 71 Prozent Marktanteil (75 bzw. 74 Prozent in den jungen Zielgruppen) vor den Fernsehgeräten - auch das bedeutet ESC-Rekord im ORF. Als unter dem Titel "Finale - Die Entscheidung" schließlich der Sieger/die Siegerin gekürt wurde, waren im Schnitt 1,510 Millionen bei 71 Prozent Marktanteil (73 bzw. 71 in den jungen Zielgruppen) weit nach Mitternacht via ORF eins mit dabei. Die "ZiB 24" mit den ersten aktuellen Stimmungsberichten und Interviews (Conchita, Makemakes) aus der Stadthalle erreichte um 1.00 Uhr 687.000 Zuschauer bei 56 Prozent Marktanteil (58 bzw. 64 Prozent in den jungen Zielgruppen). Übrigens: Den Auftritt der "Makemakes" mit Startnummer 14 um exakt 22.15 Uhr verfolgten 1,883 Millionen Fans.

Groß war das Zuschauerinteresse bereits im Vorfeld des ESC-Finales: 213.000 Zuschauer bei neun Prozent Marktanteil (19 bzw. 25 Prozent in den jungen Zielgruppen) stimmten sich bereits ab 19.30 Uhr in ORF eins mit dem "Countdown mit Andi Knoll" auf den Event ein. Den "Eurovision Song Contest - Backstage" ließen sich um 20.15 Uhr bis zu 1,022 Millionen (Schnitt: 877.000) bei 32 Prozent Marktanteil (46 bzw. 45 in den jungen Zielgruppen) nicht entgehen.

Bis zu 166.000 sahen "Eurovision Sign" - ESC in GebärdenspracheGroßer Erfolg für die Premiere von "Eurovision Sign": Via ORF 2 Europe erreichte das Song-Contest-Finale parallel zu ORF eins in Internationaler Gebärdensprache im Schnitt 57.000 Österreicherinnen und Österreicher bei zwei Prozent Marktanteil, die Reichweitenspitze lag bei 166.000 Zuschauern.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Wir haben mit dem 60. Eurovision Song Contest einen Event ausgerichtet, der ORF-Geschichte geschrieben und die Welt positiv beeindruckt hat. Es war dies die größte Produktion, die der ORF je gestemmt hat. Das einhellige Lob der EBU, Song-Contest-Delegationen und internationaler Kommentatoren lautet: Austria - 12 points! Millionen Menschen haben diese tolle Visitenkarte für Österreich in 45 Ländern weltweit gesehen, von Canada bis Neuseeland und erstmals auch in China. Wir haben mit diesem ganz herausragenden Song Contest tolle musikalische Brücken gebaut und Österreich vor vielen Millionen als kreatives, vielfältiges und tolerantes Land präsentiert. Ich bin sehr stolz auf die ORF-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den ESC vorbereitet, abgewickelt und begleitet haben. Ihnen gebührt für ihren tollen Einsatz in den vergangenen Monaten großer Dank. Das Ergebnis war eine ORF-Benchmark-Produktion, die beweist, wie unverzichtbar und weltweit erfolgreich öffentlich-rechtliche Programmangebote sind. Ich glaube, dass die Österreicherinnen und Österreicher, die den Song Contest in noch nie da gewesener Anzahl mitverfolgt haben, stolz auf ihren ORF sein können. Genauso, wie sie stolz auf die Makemakes sein können, bei denen ich mich ebenfalls sehr herzlich bedanke. Auch am Tag eins nach dem ESC gilt: Wir sind Song Contest."

"Wenn sich am Ende eines langen Prozesses alle Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammenfügen, das Gesamtbild von hunderten Millionen Zuseherinnen und Zuseher begeistert aufgenommen wird und sehr viel sehr richtig gemacht wurde, dann fehlen einem in diesem Moment die Worte", sagt ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner. "Es ist eine Mischung aus Euphorie und Stolz, aber auch Erleichterung und Wehmut, dass es vorbei ist. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn kreative Visionen, modernste Eventtechnik, hochambitionierte Menschen und künstlerische bzw. kreative Topleistungen die weltgrößte TV-Unterhaltungsshow in dieser Topqualität erschaffen. Jeder einzelne hat viel Zeit, Energie, Know-how, Kreativität und Herzblut investiert. Ich kann gar nicht beschreiben, wie stolz ich auf diese Teamleistung bin. Danke jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter, egal in welchem Bereich und in welcher Position.

Ich hoffe wirklich, dass wir mit der künstlerischen Umsetzung des Mottos "Building Bridges" einen nachhaltigen Wiederhall in der Gesellschaft bewirken konnten und im Kleinen und Großen nicht aufhören, weitere Brücken zu bauen und uns die Hände zu reichen. Mans Zelmerlöw gratuliere ich herzlich zu diesem internationalen Erfolg. Schweden wünsche ich zur Ausrichtung des 61. Song Contest alles Gute. Es ist eine einmalige Erfahrung und Gelegenheit, die man machen darf, denn der Song Contest ist viel mehr als ein Großkonzert, er ist gelebte Gemeinschaft und Offenheit.
Mit diesem schönen Gefühl gehen wir auch im ORF weiter im Programm und arbeiten parallel an den nächsten Highlights. Die Sängerknaben haben sich gerade vor dem Millionenpublikum des ESC verbeugt und wir drehen schon seit April ‚Kleine große Stimme‘, die berührende Geschichte eines Sängerknaben. Die ‚Vorstadtweiber‘ gehen weiter, Hermann Maier steht für ein neues Universum vor der Kamera und im August fällt die Klappe zu einem Dreiteiler über Maximilian I., den letzten Ritter. Es sind die großen Bögen, die wir im ORF spannen", so Zechner abschließend.

3,1 Millionen Zuschauer allein am gestrigen Abend
In Summe sahen allein den gestrigen Eurovision Song Contest-Abend 3,129 Millionen Zuschauer (weitester Seherkreis), das sind 43 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Das Interesse an der Finalshow war in ganz Österreich gleichmäßig verteilt - von 61 Prozent Marktanteil (Burgenland und Salzburg) bis zu 56 Prozent in Vorarlberg. Mit 61 bzw. 56 Prozent Marktanteil hielt sich übrigens auch das Interesse der Frauen und Männer annähernd die Waage. Groß auch das Interesse in Deutschland: In der ARD sahen 8,11 Millionen bei 34 Prozent Marktanteil die ORF-Übertragung aus der Wiener Stadthalle.

ESC-Woche erreicht im ORF bisher 5,9 Millionen
Mit den drei TV-Shows und der Rahmen-Berichterstattung zog der Eurovision Song Contest im ORF-Fernsehen bisher insgesamt 5,869 Millionen Zuschauer (ebenfalls weitester Seherkreis) in seinen Bann, das sind 81 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.

ESC in ORF-TVthek und songcontest.ORF.at stark genutzt
Zahlen für die Nutzung des ESC-Angebots via ORF-TVthek liegen bislang für die beiden Semifinal-Sendungen vor. Bereits hier zeigt sich das große Interesse: Die Zahl der Videoabrufe allein zum ESC Semifinale 1 und 2 (Präsentation der Songs und Entscheidung) via ORF-TVthek und songcontest.ORF.at (Daten umfassen die Nutzung bis inkl. 22. Mai) liegt derzeit bei 487.000.

"Die Show, die Stars, die Party" zum Abschluss am 24. Mai
Zum Abschluss des ESC 2015 wartet heute, am Sonntag, dem 24. Mai, um 22.30 Uhr in ORF eins unter dem Titel "Eurovision Song Contest - Die Show, die Stars, die Party" ein Blick hinter die Kulissen des spannenden Songcontest-Finales. Die ersten Siegerinterviews, Gespräche mit den VIPs aus ganz Europa, und wie die Gäste in der Wiener Stadthalle den fulminanten Abend empfunden haben.

Weitere eindrucksvolle Zahlen: Sieger-PK vor 600 Journalisten, 2.000 Gäste im EuroClub, 25.000 im Euro Village am Rathausplatz
Nicht nur die Reichweiten zeigen das große Interesse am ESC 2015 in Wien: Nach den ersten Interviews auf der Bühne, ging es für Sieger Måns Zelmerlöw weiter zur 45-minütigen Sieger-Pressekonferenz in der Wiener Stadthalle, moderiert von Riem Higazi, wo er rund 600 internationalen Journalisten Rede und Antwort stand. Im Anschluss folgte der erste Sieger-Auftritt im EuroClub in der Ottakringer Brauerei, wo insgesamt 2.000 akkreditierte Fans, Journalisten und Delegationen den Abschluss des größten TV-Unterhaltungsevents der Welt feierten.

Im Eurovision Village am Rathausplatz verfolgten gestern Abend trotz nasskalten Wetters rund 25.000 Song Contest-Fans ab 21.00 Uhr das Public Viewing des großen Finales des "Eurovision Song Contest 2015" und sorgten für einzigartige Stimmung. Auf Grund des großen Andrangs musste schließlich sogar die Ringstraße gesperrt werden.