Vimeo bietet seinen Nutzern mit seinem neuen On-Demand-Portal die Möglichkeit, ein eigenes Monats-Abo für Videos einzurichten. Dank lukrativer Konditionen sollen vor allem Produzenten von der Konkurrenz abgezogen werden.

Vimeo-on-Demand - so lautet das neue Produkt der Videoplattform, das vor allem auf die Webvideo-Produzenten einen großen Reiz ausüben könnte. Denn mit dem neuen Modell darf prinzipiell jeder Vimeo-Nutzer ein eigenes Monats-Abo für seine Videos einrichten - sofern der einen Vimeo-Pro-Account besitzt.

Vor allem erscheinen die angebotenen Konditionen für Verlage und kreative Webvideo-Stars überaus reizvoll. Vimeo behält nur 10 Prozent der Abo-Einnahmen ein, der Rest geht an den Nutzer. Dazu dürfen diese die Preise selbst festlegen und können ihre Abo-Kanäle dank diverser Funktionen individuell auf ihre Zielgruppen zuschneiden. So wird es möglich sein, festzulegen, in welchen Regionen die Videos zu sehen sein werden.

Vimeo will damit vor allem bisherige Youtube-Nutzer auf die eigene Plattform locken, steht damit aber nicht alleine da. Denn auch andere Anbieter versuchen Produzenten mit interessanten neuen Geschäftsmodellen auf ihre Seite zu ziehen. So plant die Videoplattform Vessel ein ähnliches Abo-Modell wie Vimeo, auch der Musik-Streamer Spotify bietet neuerdings eine Plattform für Podcasts und Videos, auf der die Produzenten entlohnt werden.