Vom Wutbürger zum Bürgermeister: In der neuen ZDF-Sitcom "Ellerbeck" muss Cordula Stratmann als Bürgermeisterin wider Willen die Geschicke ihrer Gemeinde lenken. Die sechsteilige Serie will humorvoll auf den politischen Alltag blicken.

Cordula Stratmann ist bei den Öffentlich-Rechtlichen gerade sehr gefragt: Nachdem sie seit dem 3. Juli als "Kuhflüsterin" in der ARD als Tierheilpraktikerin zu sehen ist, muss die Schauspielerin sich im ZDF mit ganz anderen Problemen herumschlagen. In "Ellerbeck" muss sie sich als Bürgermeisterin wider Willen den Sorgen ihrer gleichnamigen Gemeinde annehmen.

Dabei wollte Sabine (Cordula Stratmann), die als Kindergarten-Leiterin schon ein gutes Ansehen in der fiktiven Kleinstadt im Emsland genießt, mit ihrem Engagement für eine Bürgerinitiative nur den Bau einer Schweinemastanlage verhindern. Doch eine Bürgerbefragungsrunde befördert die Erzieherin unversehens ins Zentrum der Macht von Ellerbeck. Nun muss sich Sabine sowohl mit ihrem neuen Job, ihrem entmachteten Vorgänger Alexander ten Hensen (Markus John) als auch den Vorbehalten ihrer langjährigen Freunde auseinandersetzen.

Die Serie, die im Mockumentary-Stil präsentiert wird, will in sechs Folgen einen humorvollen Einblick in den Alltag der Wutbürger liefern. Ob die Serie, die im ZDF ab dem 24. Juli zu sehen sein wird, auf ihrem Sendeplatz am Freitagabend um 22.30 Uhr viele Zuschauer finden wird, scheint zumindest fraglich. Auf ZDF Neo ist "Ellerbeck" bereits ab Donnerstag den 16. Juli um 22.15 Uhr zu sehen.