Mit dem Gesamtsieg von Christopher Froome ging am Sonntag, 26. Juli 2015, die 102. Tour de France zu Ende. Durchschnittlich 1,17 Millionen Zuschauer verfolgten die Übertragungen des bedeutendsten Radrennens der Welt im Ersten. Dies entspricht einem Marktanteil von 9,8 %.

Neben den sportlichen Leistungen vermittelten beeindruckende Bilder und Geschichten den Zuschauern im Ersten einen Eindruck von Land und Leuten der Gastgeber Niederlande und Frankreich. Für die deutschen Fahrer kann die Tour als großer Erfolg gewertet werden, auch wenn der Sturz und das damit verbundene Ausscheiden des in Gelb fahrenden Tony Martin nach der dritten Etappe den Tiefpunkt aus deutscher Sicht darstellte. Es folgten sechs Etappensiege sowie der beeindruckende Tagessieg von Simon Geschke. André Greipel krönte sich auf dem Champs Élysées zum Sprinterkönig.

ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky: »Wir sind mit dem Gesamtverlauf der Tour sowie der Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort sehr zufrieden und freuen uns über die sportlichen Leistungen der deutschen Fahrer. Das Feedback unserer Zuschauer war überwiegend positiv. Die ARD hat zu keinem Zeitpunkt eine bestimmte Quote vorgegeben. Natürlich würden wir uns wünschen, dass sich das Interesse der Zuschauer bei der Tour 2016 noch steigert. Uns ist bewusst, dass sich das Vertrauen in den Radsport wieder neu entwickeln muss. Es gilt jedoch auch festzuhalten, dass die Tour gleich im ersten Jahr wieder zu einem elementaren Bestandteil der Sommersport-Übertragungen im Ersten geworden ist und einen audience flow schafft, von dem weitere Sportarten im Umfeld profitieren konnten. Der Fokus lag auf einer Live-Berichterstattung mit entsprechend journalistischer Begleitung. So setzte sich die Redaktion beispielsweise über die gesamte Tour kritisch mit dem Thema Doping auseinander.«