21st Century Fox wird grüner. Das Medienunternehmen von Rupert Murdoch sicherte sich gut drei Viertel der National Geographic Society inklusive des bekannten gedruckten Magazins. Die Macher von National Geographic verteidigen diesen Schritt.

Nach 127 Jahren als gemeinnütziges Unternehmen begibt sich National Geographic in die Hände der Industrie. 21st Century Fox, das Medien-Imperium von Rupert Murdoch hat sich am Mittwoch 73 Prozent an der für ihre aufwendigen und kritischen Reportagen zu Natur und Umwelt bekannten Marke gesichert.

Teil des 725 Millionen US-Dollar schweren Deals ist neben dem National Geographic Channel auch das legendäre gedruckte National Geographic Magazin. Die Verbindung ist nicht ganz neu, schon seit 1997 arbeiten Fox und die National Geographic Society zusammen, um den Fernsehsender auf die Bildschirme zu bringen. Bedenken, dass die künftige Mehrheit von Murdochs Unternehmen Einfluss auf die Berichterstattung und Haltung nehmen könnte, weisen die Macher bei National Geographic zurück.

"Wir sind sehr zufrieden mit den geplanten Maßnahmen. Auch in Bezug auf die Frage, wie wir mit unserer gewohnten redaktionellen Unabhängigkeit und dem starken Storytelling fortfahren werden", wird Declan Moore, neuer CEO bei National Geographic Partners, vom Portal "Mashable" zitiert.