Die WDR mediagroup GmbH (WDRmg) passt die Werbepreise dem nationalen Radiowerbemarkt an und positioniert sein Radiowerbeangebot bestehend aus den drei Einzelsendern 1LIVE, WDR 2 und WDR 4 sowie drei Radiokombinationen für 2016 völlig neu. Das kündigte das Kölner Vermarktungsunternehmen am 22. September an.

Dabei werden die Einzelangebote sowohl untereinander als auch mit Blick auf den nationalen Markt neu ausgerichtet, was sich auch in der Preisstellung für das nächste Jahr auswirkt. So werden die Preise für die werbeführenden WDR-Wellen montags bis freitags von 0,1 Prozent bis zu 15,4 Prozent angepasst, bei den Radiokombinationen um bis zu sechs Prozent (siehe Tabelle). Bei den Tausendkontaktpreisen ergeben sich dadurch in den jeweils relevanten Kernzielgruppen Veränderungen von 3,1 Prozent bis zu 34,4 Prozent.

„Die Neuerungen in der Erhebung der Radioreichweiten lassen eine Vergleichbarkeit der Leistungsdaten mit den vorhergehenden Jahren nicht mehr zu. Daher haben wir uns entschlossen, die aktuelle Performance als neue Grundbasis für unsere zukünftigen Bewertungen und Kalkulationen zu nehmen sowie sämtliche vorhergehenden Schwankungen und Entwicklungen quasi auf null zu setzen“, erläutert Barbara Wiewer, Geschäftsleitung Marketing und Vertrieb bei der WDRmg. „Wichtig war vor allem, den aktuellen Markttrend, die Wirtschaftlichkeit von Radiowerbung national zu benchmarken, konsequent umzusetzen. Auch konnten wir für 2016 Unwuchten beseitigen, die sich in den letzten Jahren innerhalb unseres Portfolios aufgebaut hatten. Wir sind sicher, dass wir den Kunden mit der neuen Preisstellung leistungsgerechte und vor allem nachvollziehbare Konditionen anbieten können.“

Unverändert bleibt die WDRmg im nächsten Jahr bei ihrer Strategie, lineare Radiowerbepreise anzubieten. Ziel ist es, Radiowerbung trotz der Angebotsvielfalt als weiterhin leicht zu buchendes Werbemittel zu platzieren. „Radio soll auch bei kleinen und mittleren Werbebudgets einsetzbar bleiben. Dazu gehören für uns lineare Werbepreise und eine transparente Konditionengestaltung“, so Wiewer abschließend.