Unglücksrabe "Mila": Nach nur zwei Wochen wurde die Serie wegen mieser Quoten bereits von Sat.1 zu Sixx abgeschoben, doch auch dort hat "Mila" ihren Sendeplatz schon wieder verloren.

Sat.1 kommt aus der Krise nicht richtig heraus. Nach dem "Newtopia"-Flop sollte Ex-"GZSZ"-Liebling Susan Sideropoulos mit der neuen Daily-Soap "Mila" den Vorabend retten. Gemeinsam mit dem Magazin "Unser Tag" sollte der Sat.1-Vorabend völlig neu gestaltet werden, doch bereits nach zwei Wochen wurde das Vorhaben abgeblasen. "Mila" schnitt gar noch schlechter ab als "Newtopia".

"Unser Tag" wurde nach miesen Quoten sofort eingestampft, "Mila" sollte eine zweite Chance beim Schwestersender Sixx bekommen. Dort wurde die Soap zunächst auf die Samstags-Prime-Time gelegt, mit werktäglichen Wiederholungen um 16.00 Uhr. Seit Ende September liefen dann samstags ab 20.15 Uhr fünf Folgen "Mila" am Stück, um die Geschichte immerhin in verkürzter Version zu Ende zu erzählen. Allerdings erzielte das Format bei der ersten Ausstrahlung mit gerade einmal 140 000 Zuschauern nur desaströse 0,5 Prozent Marktanteil - selbst für Sixx viel zu wenig. Die einstige Serienhoffnung richtete sogar noch mehr Schaden an, denn die Ausstrahlung vergraulte auch viele "Big Brother"-Fans, da das Format nun später als gewohnt lief.

Auch Sixx zog daher die Reißleine, sodass "Mila" jetzt nur noch zum Wiederholungstermin werktags um 16.00 Uhr gesendet wird. Hier laufen dann keine Wiederholungen mehr, sondern die Erstaustrahlungen. Da alle Folgen bereits produziert sind, ist es nicht verwunderlich, dass Sat.1 und Sixx "Mila" nicht gänzlich aufgeben und die fertige Eigenproduktion zumindest zu Ende erzählen. Auch beim österreichischen Puls 4 werden die restlichen knapp 50 Folgen der Soap auf dem Nachmittags-Sendeplatz ausgestrahlt.